Letztes Update:
20200414150317

Zahl der Corona-Toten in Schweden überschreitet Marke von tausend Fällen

14:54
14.04.2020
In Schweden sind inzwischen mehr als tausend Menschen durch das neuartige Coronavirus gestorben. Wie die Gesundheitsbehörde des skandinavischen Landes am Dienstag mitteilte, stieg die offizielle Zahl der Corona-Toten binnen 24 Stunden um 114 auf 1033 Fälle. Möglicherweise gebe es aber noch mehr Opfer, da über das Osterwochenende womöglich nicht alle Fälle gemeldet worden seien.
Insgesamt 11.445 Infektionen wurden der Behörde zufolge nachgewiesen. Damit ist die Todesrate bei den Corona-Infektionen in Schweden deutlich höher als bei seinen nördlichen Nachbarländern.
Das 10,3-Millionen-Einwohner-Land hat mit deutlich weniger Einschränkungen als andere europäische Länder auf die Corona-Pandemie reagiert. So wurden keine Ausgangsbeschränkungen verhängt. Zu den am weitesten reichenden Maßnahmen in Schweden zählen ein Versammlungsverbot für Gruppen von mehr als 50 Menschen und ein Besuchsverbot in Altersheimen. Dennoch hat sich die Kurve der Corona-Todesfälle über Ostern den Behörden zufolge deutlich abgeflacht.

AFP

Triebwerkshersteller MTU will kommende Woche wieder produzieren

14:51
14.04.2020
Der Triebwerkshersteller MTU will ab kommendem Montag die Arbeit am Hauptstandort München wieder aufnehmen. Zunächst soll die Anwesenheit der Mitarbeiter schrittweise steigen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bereits in der ersten Woche ab dem 20. April sollten in München etwa 20 Prozent der rund 5000 Beschäftigten zum Dienst kommen. Gleichzeitig gilt dort Kurzarbeit.
Die beiden anderen großen Standorte in Deutschland, Hannover mit 2400 und Ludwigsfelde mit gut 1000 Mitarbeitern, sollen ab dem 27. April die Arbeit wieder aufnehmen. Nicht alle Standorte von MTU pausieren derzeit wegen der Corona-Krise. Im weltweit verteilten Bereich der Instandhaltung arbeiteten einige „bereits auf hohem Niveau“, hieß es. Andere würden flexibel auf Nachfrage reagieren.
MTU hat für den Wiederanlauf der Produktion organisatorische und technischen Maßnahmen eingeleitet, um die Mitarbeiter vor der Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Wegen der weltweiten Reisebeschränkungen ist der Flugverkehr größtenteils gestoppt.

dpa

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