Letztes Update:
20200414145209

BASF spendet mehr als 100 Millionen Atemschutzmasken

11:38
14.04.2020
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland spendet der Chemiekonzern BASF 100 Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken an den Staat. Zusätzlich gebe das Unternehmen dem Land Rheinland-Pfalz eine Million Masken, teilte BASF am Dienstag in Ludwigshafen mit. Die Masken werden demnach in China eingekauft und für den Versand nach Deutschland vorbereitet.
„Eine Notsituation wie diese können wir nur alle gemeinsam bewältigen“, sagte BASF-Chef Martin Brudermüller. „Wir nutzen daher unsere Einkaufsnetzwerke und unsere Logistik in China, um zu helfen.“
Das Unternehmen kommt für die Kosten des Einkaufs und des Transports auf. Die Verteilung erfolgt über das Bundesgesundheitsministerium und in Mainz durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung. Die erste Lieferung werde Anfang nächster Woche am Flughafen Frankfurt erwartet, hieß es. Dort werden die Masken Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) übergeben.
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hatte BASF nach eigenen Angaben bereits rund 150 000 Liter Desinfektionsmittel in der Metropolregion Rhein-Neckar und von anderen BASF-Standorten an Kliniken und weitere Einrichtungen des Gesundheitswesens kostenlos verteilt.

dpa

Aktuelle Übersicht der Maßnahmen gegen das Coronavirus

11:35
14.04.2020
Wie sieht es in einzelnen Ländern aus? Welche Schritte werden unternommen, um das Coronavirus einzudämmen und gleichzeitig das öffentliche Leben nicht gänzlich abzuwürgen? Unser Video gibt einen Überblick.

red

HTML
nachladen

Australien kritisiert WHO-Zustimmung zu Lebendtier-Märkten in Wuhan

11:31
14.04.2020
Der australische Premierminister Scott Morrison hat die Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation für die Wiedereröffnung von Märkten für lebende Tiere in Wuhan als „unverständlich“ bezeichnet. Die Märkte, auf denen Tiere vor Ort frisch geschlachtet werden, gelten als möglicher Grund für die Übertragung des Coronavirus Sars-CoV-2 auf den Menschen und den Beginn der Pandemie in der chinesischen Stadt Wuhan.
Morrison sagte dem Sender Nine Network: „Wir müssen die Welt vor mögliche Quellen von Ausbrüchen dieser Art von Viren schützen. Es ist zu oft passiert. Ich bin völlig fassungslos wegen dieser Entscheidung.“
Auch der australische Gesundheitsminister Greg Hunt äußerte sich beunruhigt über die Entscheidung Chinas, die als „Wet Market“ bezeichneten Märkte wieder zu öffnen. „Es gibt eine sehr reale Wahrscheinlichkeit, dass diese Krankheit von einem Wet Market in Wuhan stammt - es ist klar, dass dies gefährliche Überträger sind“, sagte er der Australian Broadcasting Corp.
Die WHO schrieb, auf den Märkten sollten keine illegal gejagten Wildtiere verkauft werden und die Behörden sollten Regeln für Lebensmittelsicherheit und Hygiene durchsetzen. „Covid-19 hat uns in Erinnerung gerufen, dass es notwendig ist, dass unsere Lebensmittelmärkte gut geführt und reguliert werden und eine Umgebung bieten, in der Menschen sichere Nahrungsmittel sicher handeln und kaufen können, seien sie lebendig, roh oder verarbeitet“, hieß es in dem Statement der WHO. „Wet Markets und andere Lebensmittelmärkte müssen nicht geschlossen werden.“
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus ist aus den USA und anderen Staaten wiederholt vorgeworfen worden, zu unkritisch gegenüber China zu sein.

AP

Möchten Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook oder Instagram entdecken?
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
nachladen