Letztes Update:
20200327160214

Wucherpreise für Mundschutzmasken im Internet

13:33
26.02.2020
Die hohe Nachfrage nach Mundschutz- oder OP-Masken zum vermeintlichen Schutz vor dem Coronavirus führt vereinzelt zu extremen Preissprüngen. So bot zum Beispiel ein Händler bei Amazon eine Box mit 50 Gesichtsmasken „mit elastischen Ohrschlaufen weiß 3-lagig“ des Herstellers SF am Mittwoch für 95,50 Euro an. Versandapotheken hatten das gleiche Produkt vor kurzem noch für 3,95 Euro im Angebot gehabt - jetzt ist es ausverkauft.
Dem US-Internetmagazin „Wired“ zufolge hat Amazon einige überteuerte Angebote bereits von seinen Seiten entfernt und Händler gewarnt, keine unangemessenen Preise zu fordern. Ein Amazon-Sprecher sagte in München, Verkäufer setzten ihre Preise selbst fest, aber bei Verstößen gegen die Richtlinien werde Amazon Maßnahmen ergreifen. Ein SF-Mitarbeiter in Berlin sagte auf Anfrage, wegen der hohen Nachfrage habe es Preiserhöhungen gegeben, aber die Masken seien derzeit nicht mehr lieferbar. Das nutzten einige wohl spekulativ aus.

dpa

Coronavirus-Patienten aus NRW haben zwei Kinder

13:26
26.02.2020
Die in Düsseldorf behandelten Coronavirus-Patienten haben zwei schulpflichtige Kinder. Die beiden hätten derzeit allerdings keine Symptome und würden von der Großmutter versorgt, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf. Sie sollen in Kontakt mit anderen Kindern gewesen sein. Die Ergebnisse, ob die Beiden mit dem Coronavirus infiziert seien, sollen nach Laumans Worten in den nächsten Stunden vorliegen.

dpa

Bundesligaspiele durch neues Coronavirus derzeit nicht gefährdet

12:35
26.02.2020
 Die Ausbreitung des neuen Coronavirus mit einigen Fällen auch in Deutschland hat zunächst keine Auswirkungen auf die Fußball-Bundesliga. „Nach derzeitigem Stand gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Begegnungen der Bundesliga und der 2. Bundesliga am Wochenende nicht wie geplant ausgetragen werden können“, teilte die Deutsche Fußball Liga am Mittwoch mit. Die DFL stehe bei dem Thema in Kontakt mit dem Bundesgesundheitsministerium. „Sollte sich an der derzeitigen Lage etwas ändern, entscheiden die Gesundheitsbehörden vor Ort über mögliche Konsequenzen“, heißt es.

dpa

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