Letztes Update:
20200403111413

Schleswig-Holstein schließt wegen Corona mobile Würstchenstände

08:40
03.04.2020
Schleswig-Holsteins Landesregierung hat die Schutzmaßnahmen gegen das neuartige Coronavirus in Teilen verschärft. Wie die Staatskanzlei am Freitag mitteile, müssen mobile Verkaufsstände wie Würstchenbuden, Eis- oder Kaffeewagen schließen. Wochenmärkte sind davon ausgenommen, also weiterhin erlaubt.

Die Regierung bekräftigte, dass Reisen aus touristischem Anlass in das Gebiet des Bundeslandes untersagt sind, stellte aber auch klar: „Dies umfasst keine Tagesreisen innerhalb des Landes und keine Ausflüge von geringem Umfang wie Spaziergänge und -fahrten“. Das Land gelte nicht als Risikogebiet.

dpa

Euroländern droht nach Pandemie neue Schuldenkrise

08:33
03.04.2020
Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer hält den Euro-Raum nach einem Abklingen der Pandemie angesichts steigender Staatsschulden in vielen Mitgliedsländern für krisengefährdet. Die Schuldenquoten der Länder würden im Zuge der Pandemie-Bewältigung kräftig ansteigen, sagt er.

Zwar werde es Deutschland gelingen, den Corona bedingten Sprung in den kommenden Jahren wieder abzubauen. In den meisten Ländern im Euro-Raum werde aber die Schuldenquote nach dem Rückgang der Epidemie nicht nennenswert sinken. "Damit ist der Euro-Raum, ist die Währungsunion, natürlich anfällig für eine neue Staatsschuldenkrise."

Reuters

Automarkt in Deutschland fällt im März um 38 Prozent

08:12
03.04.2020
Die Pkw-Nachfrage in Deutschland ist wegen der Coronavirus-Pandemie im März eingebrochen. Im vergangenen Monat kamen einem Brancheninsider zufolge mit 215.000 Neuwagen 38 Prozent weniger Fahrzeuge auf die Straße als vor Jahresfrist.

Grund seien die Einschränkungen des öffentlichen Lebens seit Mitte des Monats gewesen, sagte die Person mit Kenntnis der Zahlen der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. "Wir haben das Problem, dass der Kfz-Handel nicht geöffnet werden darf und viele Zulassungsstellen nicht geöffnet sind. Der Rest ergibt sich." In Krisenzeiten denke ohnehin kaum jemand an den Kauf eines Autos. In den nächsten Wochen dürfte sich der Rückgang noch verschärfen, da die Autoproduktion stillsteht und zehntausende Beschäftigte in Kurzarbeit sind.

Bereits im Februar befand sich der Absatz wegen der Konjunkturschwäche auf Talfahrt. Das lag auch daran, dass Hersteller Verkäufe wegen der schärferen Abgasvorschriften in 2019 vorgezogen hatten. Bei dem Rückgang um elf Prozent zeigten sich Experten zufolge im Februar auch schon Auswirkungen der Corona-Krise, die aber nicht beziffert wurden. Die offiziellen Zahlen des Flensburger Kraftfahrt-Bundesamtes für März werden im Laufe des Tages erwartet. 

Reuters

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