Letztes Update:
20200402191805

Niederländer wollen keine deutschen Touristen an Ostern

18:13
02.04.2020
Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hat potenzielle Touristen aus Deutschland und Belgien aufgerufen, von Ausflügen in die Niederlande an Ostern abzusehen. Das Außenministerium werde diese Botschaft über soziale Medien in den beiden Nachbarländern verbreiten, um weitere Infektionen mit dem neuen Coronavirus einzudämmen, sagte Rutte am Donnerstag.

Der grenzüberschreitende Verkehr sei inzwischen praktisch zum Erliegen gekommen, und viele Campingplätze und Freizeitparks in den Niederlanden seien an den Feiertagen geschlossen, erklärte Rutte. Seine Regierung hat wegen der Corona-Epidemie kein umfassendes Ausgangsverbot verhängt, doch sind Kneipen, Restaurants, Museen, Schulen und Universitäten geschlossen. Zudem appellierte die Regierung an die Bevölkerung, so weit wie möglich zu Hause zu bleiben und Abstand zu Sozialkontakten zu wahren.

AP

Nato will Hilfen gegen Coronavirus-Pandemie besser koordinieren

18:06
02.04.2020
Die Nato will im Kampf gegen das Coronavirus künftig stärker zusammenarbeiten. Das Militärbündnis sei für Krisen geschaffen worden und könne in der aktuellen Corona-Krise helfen, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag nach einer Videokonferenz der Nato-Außenminister.

Die 30 Bündnispartner hätten beschlossen, dass Oberbefehlshaber Tod D. Wolters die militärische Unterstützung in der Corona-Krise fortan koordinieren, ausbauen und beschleunigen soll. Er solle etwa Kapazitäten im Lufttransport ausmachen und sicherstellen, dass medizinische Ausrüstung geliefert werden könne, sagte Stoltenberg. Zudem solle der Amerikaner Hilfsanfragen und -angebote der Nato-Alliierten zuordnen. In Zusammenarbeit mit Eurocontrol solle Wolters schnellere Verfahren für militärische Hilfsflüge einführen. Normalerweise ist der Oberbefehlshaber vor allem für die Planung und Ausführung von Bündniseinsätzen verantwortlich.

Für Mitte April ist zudem ein Sondertreffen der Verteidigungsminister geplant, wie Stoltenberg sagte. Es werde wieder eine Videokonferenz sein, schrieb der Norweger auf Twitter.

dpa

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