Letztes Update:
20200402123122

Neue Plattform für freiwillige Pflegekräfte und suchende Kliniken

12:30
02.04.2020
Freiwillige Pflegekräfte außer Dienst können in der Corona-Krise über eine Plattform an Krankenhäuser sowie stationäre und ambulante Einrichtungen vermittelt werden, die Unterstützung benötigen. Einsatzbereite Pflegekräfte müssen auf der Plattform #pflegereserve Angaben zu ihrer Qualifikation, zu möglichen Einsatzbereichen und der gewünschten Arbeitszeit machen und sich registrieren. „Einrichtungen, die weitere Unterstützung benötigen, können anschließend durch Angabe ihrer Präferenzen mit den einsatzbereiten Menschen in Kontakt treten“, teilte das Sozialministerium am Donnerstag in Stuttgart mit. Verhandelt werde dann außerhalb der Plattform.
Die Einrichtungen sollen nach Angaben des Ministeriums von der kommenden Woche an ihren Bedarf melden können. Gesucht werden examinierte Alten-, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger sowie Pflegehelferinnen und -helfer und Angehörige weiterer pflegenaher Gesundheitsberufe, wie es hieß. Betrieben wird die Plattform von der Bertelsmann Stiftung.

dpa

Portugal verlängert Ausnahmezustand wegen Corona-Krise

11:56
02.04.2020
Im Kampf gegen die Coronavirus-Krise hat Portugal den Ausnahmezustand um weitere zwei Wochen verlängert. Das Parlament in Lissabon billigte am Donnerstag einen entsprechenden Dekretvorschlag von Staatsoberhaupt Marcelo Rebelo de Sousa. Die zweithöchste Notstandsstufe des Landes war am 18. März erstmals in Demokratie-Zeiten ausgerufen worden und soll nun bis zum 17. April gelten.
„Den Ausnahmezustand nicht zu verlängern, würde bedeuten, die falsche Botschaft zu vermitteln“, sagte der sozialistische Regierungschef Antonio Costa. „Denn das würde besagen oder implizieren, dass das, was vor 15 Tagen nötig war, jetzt nicht mehr nötig ist. Aber das ist nicht wahr.“ Costa fügte hinzu: „Am Ende des Tunnels wird es Licht geben, aber es ist noch zu früh für jeden von uns, dieses Licht zu sehen.“
Im Rahmen der Maßnahme darf die Regierung die Rechte etwa der Bürger, der Medien und der Unternehmen deutlich einschränken. Zudem gilt für die etwa zehn Millionen Einwohner eine strikte Einschränkung der Bewegungsfreiheit. In Portugal lag die Zahl der bestätigten Fälle zuletzt bei rund 8200, 187 Menschen sind an dem Virus gestorben.

dpa

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