Letztes Update:
20200330131336

Coronavirus breitet sich in Russland aus

06:54
30.03.2020
Zur weiteren Ausbreitung des Coronavirus in Russland schreibt die russische Tageszeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag:
„Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus wächst rasant. Sie hat sich in der vergangenen Woche fast vervierfacht. Bis Mitte April könnten es in Russland offiziell rund 200 000 Corona-Fälle geben. Und ungefähr 30 000 von ihnen könnten Behandlungen auf Intensivstationen benötigen. Beamte schätzen die Kosten für diese Hilfe für einen schwerkranken Patienten in Russland auf 200 000 Rubel pro Tag (2260 Euro). Und selbst wenn unser Gesundheitssystem alle schwerkranken Patienten aufnehmen kann, belaufen sich doch die Kosten für ihre Behandlung auf etwa sechs Milliarden Rubel pro Tag.“

dpa

Toyota stoppt Produktion in Europa bis 20. April

06:31
30.03.2020
Der japanische Autohersteller Toyota wird die Produktion in seinen europäischen Werken wegen der Coronavirus-Pandemie bis mindestens 20. April stoppen. Das teilte Toyota am Montag mit. Toyota-Fabriken stehen in Frankreich, Großbritannien, Tschechien, Polen, Portugal und der Türkei. Die Produktion in Russland war schon am Freitag gestoppt worden. Dagegen hätten sämtliche Toyotawerke in China die Arbeit am Montag wiederaufgenommen, sagte Unternehmenssprecherin Kayo Doi.
Wegen der Coronakrise hat Toyota auch seine Herstellung in Nordamerika gestoppt. In Südamerika, Japan und Teilen Asiens wird nur noch eingeschränkt produziert.

AP

Galeria Karstadt Kaufhof verhandelt weiter um Staatshilfe

04:59
30.03.2020
Der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof wartet weiter auf Staatshilfen. Die „Textilwirtschaft“ berichtet, dass die nötigen Gespräche auch am Wochenende zu keinem Ergebnis geführt haben. Die Fachzeitschrift zitiert aus einem internen Papier, in dem es heißt, das Unternehmen führe „derzeit unter anderem Gespräche mit den Banken, um die umfangreichen Voraussetzungen für die Inanspruchnahme staatlicher Hilfsgelder zu schaffen.“ Dieser Prozess sei allerdings „derzeit noch sehr bürokratisch und aufwändig. Er kostet wertvolle Zeit.“ Aus dem Umfeld des Konzerns wurde der Deutschen Presse-Agentur der Inhalt des Papiers bestätigt. Der Konzern wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

Um das Warenhausunternehmen mit seinen 28 000 Mitarbeitern und rund 170 Standorten zu retten, ist Eigentümerin Signa offenbar auch selber bereit, „signifikante finanzielle Unterstützung“ zu leisten. 

dpa

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