Letztes Update:
20200328073539

Trump-Verordnung ermächtigt zur Einberufung von Reservisten

22:20
27.03.2020
Wegen der Corona-Krise hat US-Präsident Donald Trump Verteidigungsminister Mark Esper zur Einberufung von Reservisten ermächtigt. Das geht aus einer Verordnung Trumps hervor, die das Weiße Haus am Freitagabend (Ortszeit) veröffentlichte. In einem Schreiben an die Vorsitzenden der beiden Parlamentskammern im Kongress hieß es, damit sollten bereits aktive Kräfte in der Reaktion auf die Corona-Krise unterstützt werden. Der amtierende Heimatschutzminister Chad Wolf wurde autorisiert, Reservisten der Küstenwache zum aktiven Dienst einzuberufen. Die Küstenwache untersteht dem Heimatschutz-, nicht dem Verteidigungsministerium.
Trump sagte bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus, mit der Verordnung könnte beispielsweise medizinisches Personal aus der Reserve mobilisiert werden. Der frühere US-Präsident Barack Obama hatte die Minister für Verteidigung und Heimatschutz 2014 während der Ebola-Krise 2014 zur Einberufung von Reservisten autorisiert.


dpa

Experten: Mehr als 100 000 bestätigte Corona-Infektionen in den USA

21:52
27.03.2020
In den Vereinigten Staaten gibt es nach Angaben von US-Experten inzwischen mehr als 100 000 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. In den USA gibt es damit weiterhin mehr bekannte Infektionen als in jedem anderen Land der Welt. Bis Freitagnachmittag (Ortszeit) gab es in den USA 100 717 Infektionen mit Sars-CoV-2, wie aus einer Übersicht der Universität Johns Hopkins hervorging. Damit hat sich die Zahl bekannter Infektionen in den USA innerhalb einer Woche vervielfacht.
Bislang wurden dort nach Angaben von Johns Hopkins infolge der Lungenerkrankung Covid-19 rund 1540 Todesfälle gemeldet. Die Webseite der US-Forscher wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher in der Regel einen höheren Stand bestätigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-Gesundheitsbehörde CDC. Das CDC hatte vor einer Woche noch von knapp 20 000 bestätigten Infektionen gesprochen.


dpa

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