In Frankreichs Krankenhäusern sind innerhalb von 24 Stunden 299 Menschen an der durch das neuartige Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Damit sei die Zahl der Todesfälle insgesamt auf 1995 gestiegen, teilte am Freitagabend der Generaldirektor im Gesundheitsministerium, Jérôme Salomon, mit. Am Donnerstag hatte die Zahl der neuen Todesfälle noch bei 365 gelegen, sie ging am Freitag also zurück.
Allerdings sind in der Statistik nur Menschen erfasst, die in Krankenhäusern starben. Todesfälle im eigenen Heim oder in Alters- und Pflegeeinrichtungen werden bisher in Frankreich nicht erfasst. Salomon kündigte aber an, dass dies ab Montag geschehen soll.
Landesweit infizierten sich den Angaben zufolge bis Freitag knapp 33.000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus. Von ihnen werden mehr als 15.700 in Krankenhäusern behandelt, fast 3800 davon auf Intensivstationen.
Wegen der Corona-Pandemie gilt in Frankreich seit dem 17. März eine strenge Ausgangssperre, diese wurde am Freitag bis zum 15. April verlängert.
In den USA kamen nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität derweil binnen 24 Stunden 345 Menschen ums Leben - der bislang höchste Anstieg in den USA. Die Gesamttotenzahl in Folge des Coronavirus stieg damit auf 1475. Die Zahl der bestätigten Infektionen nahm binnen 24 Stunden um knapp 18.000 auf mehr als 97.000 zu. Die USA sind inzwischen das Land mit den meisten bestätigten Infektionsfällen weltweit.
afp