Letztes Update:
20200327160214

Lufthansa parkt immer mehr Jets an Flughäfen

16:44
26.03.2020
Wegen der Corona-Krise muss die Lufthansa immer mehr Jets vorübergehend abstellen. Allein an den Drehkreuzen Frankfurt (54) und München (77) waren am Donnerstag mehr als 130 Maschinen geparkt, wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage mitteilte. Auf der seit Montag eigens gesperrten Landebahn Nordwest in Frankfurt ist aber noch Platz: Von den etwa 40 Stellplätzen dort war noch nicht die Hälfte belegt.

Wegen der geringen Nachfrage fährt der Luftverkehrskonzern das Angebot seiner Fluggesellschaften immer weiter herunter. Im Moment werden einige Jets auch noch für die Touristen-Rückholaktion der Bundesregierung benötigt, so dass in den kommenden Tagen die Zahl der abgestellten Flugzeuge noch steigen wird. Lufthansa hat angekündigt, von den rund 760 Flugzeugen ihrer Konzernflotte etwa 700 abzustellen und erst bei steigendem Bedarf wieder zu aktivieren. Dazu werden auch andere Flughäfen beispielsweise in Zürich, Wien, Hannover, Stuttgart, Köln und Berlin genutzt.

dpa

Portugal verzeichnet starken Anstieg der Corona-Todesopfer

16:21
26.03.2020
Die Coronavirus-Krise spitzt sich auch in Portugal zu. Die Zahl der Todesopfer kletterte am Donnerstag um 17 auf insgesamt 60, wie die Gesundheitsbehörden mitteilten. Das ist ein Anstieg von fast 40 Prozent in nur 24 Stunden. Die Zahl der Bürger, die sich mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierten haben, stieg unterdessen um 18 Prozent auf mehr als 3500.
Von den Infizierten lagen am Donnerstag den amtlichen Angaben zufolge insgesamt 252 Covid-19-Kranke in Krankenhäusern - davon 61 auf Intensivstationen. Gesundheits-Staatssekretär António Sales macht sich Sorgen um die Kapazitäten der Krankenhäuser. „Es ist immens wichtig, dass nicht alle Infizierten gleichzeitig krank werden“, sagte er vor Journalisten in Lissabon. Die Behörden betonten aber, die Lage sei immer noch unter Kontrolle.

Zur Eindämmung der Krise hatte das Land am Mittwoch voriger Woche erstmals in Demokratie-Zeiten den Ausnahmezustand verhängt. Die sozialistische Regierung von Ministerpräsident António Costa darf seitdem die Rechte etwa der Bürger, der Medien und der Unternehmen deutlich einschränken. Eine strikte, zweiwöchige Einschränkung der Bewegungsfreiheit ist in Portugal noch bis zum 2. April in Kraft.

dpa

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