Letztes Update:
20200327160214

Klagen gegen französische Regierung: Zu langsam in Krise reagiert

14:34
26.03.2020
Der französischen Regierung wird vor Gericht vorgeworfen, beim Eindämmen des neuen Coronavirus zu langsam gehandelt zu haben. Kläger seien Einzelpersonen oder Gruppen, die Regierungsminister strafrechtlich verfolgt sehen wollten wegen Totschlags, der Gefährdung von Menschenleben und unterlassener Hilfeleistung, teilte ein Gerichtsbeamter am Donnerstag mit. Die Klagen gingen vor einem Sondergericht zur Strafverfolgung von Regierungsministern ein. Es wird entscheiden, ob es die Klagen zulassen wird.

Im Radiosender France Info meldete sich der Anwalt eines Klägers zu Wort, der sich mit dem Coronavirus angesteckt hat, 46 Jahre alt ist und aus dem Umland von Paris stammt. Dessen Klage wirft der Regierung vor, Zeit vertrödelt zu haben, während das Virus auf der ganzen Welt um sich griff.
Frankreich verhängte die landesweiten Ausgangssperren in der vergangenen Woche - fast zwei Monate, nachdem im Land die ersten Fälle auftauchten.

AP

Tschechien bietet Italien und Spanien Schutzanzüge an

14:17
26.03.2020
Tschechien bietet den vom neuen Coronavirus gebeutelten Ländern Italien und Spanien 10 000 Schutzanzüge an. Das Land „kann es sich leisten und sie brauchen sie dringend“, sagte der tschechische Innenminister Jan Hamacek. Der Außenminister Tomas Petricek sagte, er stehe mit den Botschaftern der zwei Länder darüber in Kontakt, wie die Schutzausrüstung transportiert werden solle.

In Tschechien waren mit Stand Donnerstag 1775 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Sechs Menschen sind daran gestorben. In Italien gab es laut Johns-Hopkins-Universität mehr als 74 000 Infektionen, in Spanien gut 56 000.

AP

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