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20200327160214

Mehr als 150.000 im Ausland gestrandete Deutsche zurück

14:40
25.03.2020
Die Bundesregierung hat gemeinsam mit Reiseveranstaltern und der Lufthansa inzwischen mehr als 150 000 wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandete Deutsche zurückgeholt. 17 000 seien mit den vom Auswärtigen Amt gecharterten Maschinen ausgeflogen worden, sagte der stellvertretende Sprecher des Ministeriums, Rainer Breul, am Mittwoch in Berlin. Bei der Anfang vergangene Woche gestarteten Rückholaktion geht es insgesamt um rund 200 000 Reisende. „Wir haben da noch eine Wegstrecke vor uns“, sagte Breul.

Zahlreiche Länder haben wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus Grenzen dicht gemacht und Flugverbindungen gekappt. Außenminister Heiko Maas (SPD) hatte deswegen vergangenen Dienstag angekündigt, Deutsche aus den Ländern zurückzuholen, aus denen es keine regulären Flüge mehr gibt. Dafür hat das Auswärtige Amt Flugzeuge gechartert. Zusätzlich bringen die Reiseveranstalter und die Lufthansa auf eigene Faust Urlauber mit Sonderflügen zurück. Unter www.rueckholprogramm.de können festsitzende Deutsche sich für die Rückholaktion registrieren lassen.

dpa

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Gut jeder zweite Künstler verliert mehr als 75 Prozent

14:37
25.03.2020
Künstler rechnen während der Coronakrise mit massiven Einschnitten bei ihren Einkommen. Einer Umfrage zufolge gehen 58 Prozent der Berliner Kunstschaffenden davon aus, mehr als 75 Prozent ihres monatlichen Einkommens zu verlieren. An der Online-Befragung nahmen 1623 der nach Schätzungen 8000 bis 10 000 Künstlerinnen und Künstler in der Hauptstadt teil. Auf eine englischsprachige Variante gab es zudem 398 Antworten. Die Daten seien am Wochenende (21./22. März) erhoben worden, hieß es am Mittwoch beim Berufsverband Bildender Künstler*innen Berlin.

Ein Viertel gab in der deutschen Befragung an, mehr als 2000 Euro des Einkommens in den kommenden vier Wochen zu verlieren. Mit einem Verlust von weniger als 500 Euro rechnen zehn Prozent. In der Folge der Einbußen sorgen sich die Betroffenen um ihr Auskommen. Mehr als drei Viertel fürchten, die nächste Miete oder grundlegende Lebenshaltungskosten nicht mehr bezahlen zu können. Mehr als 90 Prozent der Künstlerinnen und Künstler bekommen danach bei anhaltenden Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus in den nächsten Monaten akute finanzielle Probleme.

dpa

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