Letztes Update:
20200327160214

Erster Fall im Libanon

15:14
21.02.2020
Der Libanon hat seine erste Infektion mit dem neuen Coronavirus vermeldet. Die 45-jährige Patientin sei am Donnerstag per Flugzeug aus Ghom gekommen, teilte Gesundheitsminister Hamad Hassan am Freitag mit. In der iranischen Stadt gibt es mehrere Corona-Infektionen. Die Frau sei bei „guter Gesundheit“ und sein Ministerium gehe auch zwei anderen Verdachtsfällen nach, sagte Hassan. Diese beiden mutmaßlich Infizierten befänden sich unter Quarantäne in einem Krankenhaus in Beirut.
Im Iran sind bislang 18 Corona-Fälle bestätigt worden. Vier der Infizierten sind verstorben. Die Türkei begann laut ihrem Gesundheitsminister Fahrettin Koca, Einreisende aus dem Iran zu überprüfen. Wer Anzeichen einer Erkrankung aufweise, werde nicht in die Türkei gelassen. Auch Iraner, die in den vergangenen 14 Tagen nach Ghom gereist sind, dürften nicht in die Türkei.

dpa

Nordkorea sagt Frühjahrsmarathon ab

10:33
21.02.2020
Nordkorea hat nach Angaben von Reiseagenturen im Rahmen seiner Maßnahmen gegen eine Einschleppung des neuartigen Coronavirus den diesjährigen Frühjahrsmarathon in Pjöngjang abgesagt. Ihre Partner in Nordkorea hätten bestätigt, dass der internationale Pjöngjang-Marathon im April wegen der zurzeit geschlossenen Grenzen des Landes sowie der Situation in China und der weiteren Region gestrichen worden sei, teilten die in China ansässigen Agenturen Young Pioneer Tours und Koryo Tours auf ihren Websites mit.
Young Pioneer Tours fügte jedoch hinzu, dass ein für September geplanter Marathon in Pjöngjang nach wie vor geplant sei. Die Anmeldung dafür sei geöffnet.
Aus Nordkorea wurde bisher kein Fall einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 gemeldet. Das weithin abgeschottete Land hatte unter anderem die Grenzen zu China geschlossen, wo die neue Coronavirus-Seuche ausgebrochen war. Die staatlichen nordkoreanischen Medien berichteten zuletzt, als Teil der Maßnahmen gegen das Virus sei der Quarantäne-Zeitraum auf 30 Tage verlängert worden. Unter anderem müssten alle Ausländer, die im Land lebten, der Maßnahme „ohne Bedingung“ Folge leisten.

dpa

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