Letztes Update:
20200327160214

100 neue Fälle in Südkorea - 47 in China

06:50
25.03.2020
China und Südkorea haben auch am Mittwoch wieder mehrere Dutzend Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. In China seien alle 47 Fälle aus dem Ausland „importiert“, teilte die Nationale Gesundheitskommission mit. Lokale Übertragungen habe es keine gegeben.
In Südkorea gab es 100 neue Fälle, wie die staatliche Gesundheitsbehörde mitteilte, 34 davon im Großraum Seoul.
Tags zuvor waren aus Südkorea noch 76 Neuinfektionen gemeldet worden, also ein Viertel weniger. Aber die Zahlen zeigen dennoch, dass es den Behörden gelungen ist, die exponentielle Ausbreitung einzudämmen. Ende Februar waren noch mehr als 900 Fälle registriert worden.
In China waren in der vergangenen Woche kaum örtliche Übertragungen mehr vermeldet worden. Stattdessen konzentrieren sich die Behörden dort nunmehr darauf, ein neues Aufflammen durch aus dem Ausland eingereiste Infizierte zu verhindern. Seit Mittwoch müssen alle Reisende bei ihrer Ankunft verpflichtend einen Virus-Test machen ebenso wie jene, die in den vergangenen 14 Tagen ankamen.

AP

Israel verschärft Ausgangsbeschränkungen

06:28
25.03.2020
Israel hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus die Ausgangsbeschränkungen im Land weiter verschärft. Die israelische Regierung beschloss nach Medienberichten in der Nacht zum Mittwoch weitere Notstandsmaßnahmen: Demnach sollen die Menschen sich grundsätzlich nur in einem Radius von bis zu 100 Metern von ihrem Zuhause entfernen. Ausnahmen sind unter anderem essentiell wichtige Arbeitsplätze, Lebensmitteleinkäufe und ärztliche Behandlungen. Banken und Tankstellen sollen geöffnet bleiben. Öffentliche Verkehrsmittel sollen jedoch stark eingeschränkt und sportliche Aktivitäten draußen verboten werden. Die neuen Anweisungen sollten am Mittwochabend in Kraft treten.

dpa

Über 1000 Tote in Frankreich

21:59
24.03.2020
In Frankreich sind inzwischen mehr als 1000 mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Innerhalb von 24 Stunden seien 240 weitere Todesopfer verzeichnet worden, teilte der Generaldirektor im französischen Gesundheitsministerium, Jérôme Salomon, am Dienstagabend mit. Insgesamt seien somit 1100 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.
2.516 Patienten liegen laut Salomon auf Intensivstationen - 434 mehr Menschen als am Vortag. Insgesamt seien mehr als 10.100 Patienten wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt worden.
Angesichts steigender Infektions- und Todesfälle durch das neuartige Coronavirus hatte Frankreich am Montag seine Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie verschärft. Die Ausgangssperre wurde ausgeweitet, körperliche Betätigung im Freien ist nur noch unter strengen Auflagen gestattet. 

dpa

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