China und Südkorea haben auch am Mittwoch wieder mehrere Dutzend Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. In China seien alle 47 Fälle aus dem Ausland „importiert“, teilte die Nationale Gesundheitskommission mit. Lokale Übertragungen habe es keine gegeben.
In Südkorea gab es 100 neue Fälle, wie die staatliche Gesundheitsbehörde mitteilte, 34 davon im Großraum Seoul.
Tags zuvor waren aus Südkorea noch 76 Neuinfektionen gemeldet worden, also ein Viertel weniger. Aber die Zahlen zeigen dennoch, dass es den Behörden gelungen ist, die exponentielle Ausbreitung einzudämmen. Ende Februar waren noch mehr als 900 Fälle registriert worden.
In China waren in der vergangenen Woche kaum örtliche Übertragungen mehr vermeldet worden. Stattdessen konzentrieren sich die Behörden dort nunmehr darauf, ein neues Aufflammen durch aus dem Ausland eingereiste Infizierte zu verhindern. Seit Mittwoch müssen alle Reisende bei ihrer Ankunft verpflichtend einen Virus-Test machen ebenso wie jene, die in den vergangenen 14 Tagen ankamen.