Die Uniklinik Mannheim betrachtet die Aufnahme elsässischer COVID-19-Patienten in der Krise als Teil eines gelebten Europa. "In einer Stunde, wo unsere Nachbarn am dringendsten Hilfe brauchen, da möchten wir gerne unseren Teil dazu beitragen im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit, als Akt der Kooperation und Humanität, die Patienten zu übernehmen und damit zu helfen", sagt der geschäftsführende Oberarzt der Klinik für Anästhesie, Thomas Kirschning, am Dienstag.
Wenige Minuten zuvor ist ein Hubschrauber mit einem 64 Jahre alten Patienten aus dem elsässischen Colmar auf dem Dach der Klinik gelandet. Der Mann wurde verlegt, weil im Elsass wegen der Pandemie die Behandlungsplätze ausgehen.
Der 64-Jährige ist einer von zwei Patienten aus dem Elsass, die inzwischen in Mannheim an der Uniklinik versorgt werden. Auch die baden-württembergischen Städte Karlsruhe, Freiburg, Pforzheim und Ulm sowie das pfälzische Kandel und Homburg im Saarland haben Patienten aus der von der Pandemie schwer betroffenen französischen Nachbarregion