Letztes Update:
20200327160214

Deutsche Passagiere der "Diamond Princess" kommen nach Berlin

12:44
20.02.2020
Berlin erwartet am kommenden Wochenende deutsche Passagiere von Bord des in Japan liegenden Kreuzfahrtschiffes „Diamond Princess“, auf dem das neuartige Coronavirus grassiert. „Voraussichtlich an diesem Samstag wird es eine Landung in Tegel geben, wieder im militärischen Teil, weil auch zwei Berlinerinnen und Berliner unter den Passagieren sind“, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Beide seien negativ auf Sars-CoV-2 getestet.
Geplant sei, sie zunächst 14 Tage zu Hause zu isolieren. Das Verfahren sei mit allen beteiligten Behörden in Bund und Ländern abgestimmt. Weitere Details nannte Kalayci zunächst nicht.

dpa

Firma Fischer sagt Teilnahme an Messe ab

11:33
20.02.2020
Das Befestigungstechnik-Unternehmen Fischer aus dem Schwarzwald sagt wegen des Coronavirus seine Teilnahme an der Internationalen Eisenwarenmesse in Köln Anfang März ab. Die Messe sei für die Unternehmensgruppe eine sehr wichtige Plattform, hieß es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Noch wichtiger als wirtschaftliche Interessen sei aber die Gesundheit der eigenen Belegschaft und der Geschäftspartner, betonte das Unternehmen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen könne das Risiko für die Gesundheit der Messebesucher nicht eindeutig eingeschätzt werden, eine Ansteckung mit dem Virus sei nicht grundsätzlich auszuschließen. Nach Messe-Angaben werden mehr als 2800 Aussteller aus etwa 55 Ländern in Köln erwartet.
Fischer hat zudem Reisen seiner Mitarbeiter aus und nach China eingeschränkt. Beschäftigte aus China reisen nicht mehr an andere Standorte außerhalb des Landes, Mitarbeiter aus anderen Ländern reisen bis auf Weiteres nicht nach China.
Vor Fischer hatten bereits der Werkzeughersteller Gedore und einige weitere Aussteller ihre Teilnahme abgesagt. Es seien aber bislang nur einige wenige, betonte ein Sprecher der Kölner Messe. „Die Entscheidung, die Messe durchzuführen, steht.“ Man halte sich an die Vorgaben der Behörden und mache alles, „was irgendwie sinnvoll ist“. So würden etwa Sanitäranlagen noch häufiger gereinigt, zusätzliche Desinfektionsmittel bereitgestellt und Ärzte und Rettungsassistenten seien in entsprechenden Stationen auf Verdachtsfälle vorbereitet.

dpa

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