Letztes Update:
20200327160214

Frankreich verschärft Ausgangsbeschränkungen weiter

20:38
23.03.2020
Frankreich verschärft seine strengen Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus weiter. So würden etwa Straßenmärkte weitgehend geschlossen sowie Sport und Spaziergänge mit Kindern weiter eingeschränkt, kündigte Frankreichs Premier Édouard Philippe am Montagabend im französischen Fernsehen an. Die Ausgangsbeschränkungen könnten außerdem noch einige Wochen anhalten. 

Künftig werden Spaziergänge mit Kindern und Sport vor der Tür auf maximal eine Stunde und einen Radius von einem Kilometer um das Wohnhaus begrenzt - und zwar einmal pro Tag. 

Seit knapp einer Woche dürfen die Franzosen nur das Haus verlassen, wenn es unbedingt notwendig ist - dazu zählt etwa Lebensmittel einkaufen, Arztbesuche oder alleine Sport machen. Die Polizei kontrolliert die Einhaltung der Regeln streng und hatte in den vergangenen Tagen besonders Jogger ins Visier genommen. 

dpa

ARD-Deutschlandtrend: Breite Mehrheit stimmt Beschränkungen zu

20:31
23.03.2020
Die von Bund und Ländern am Sonntag vereinbarten verschärften Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus stoßen bei einer großen Mehrheit der Deutschen einer Umfrage zufolge auf Zustimmung. 95 Prozent der Deutschen befürworten nach einer am Montagabend veröffentlichten Blitz-Umfrage von infratest dimap für den ARD-„Deutschlandtrend“, dass man sich in den kommenden zwei Wochen nur noch in der eigenen häuslichen Gemeinschaft oder mit einer weiteren Person treffen darf. Nur 3 Prozent lehnen diese Maßnahme ab.

55 Prozent sorgen sich vor einer Ansteckung mit dem Virus. Vor einer Woche waren es noch 48 Prozent, Anfang März 23 Prozent. 75 Prozent der Befragten vertrauen darauf, dass das deutsche Gesundheitssystem die Corona-Pandemie bewältigen kann. Bei 19 Prozent ist das Vertrauen weniger groß, bei 4 Prozent nur klein.

Die Zufriedenheit in das Krisenmanagement der Bundesregierung ist mit 75 Prozent der am Montag 1006 Befragten hoch. 18 Prozent sind weniger und 5 Prozent gar nicht zufrieden.

dpa

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