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FCA und Prada stellen um auf Fertigung von Atemschutz-Masken

16:40
23.03.2020
Wegen der Corona-Pandemie stellen italienische Konzerne wie der Autobauer FCA und das Modeunternehmen Prada ihre Produktion auf die Fertigung von Schutzartikeln um. Fiat Chrysler Automobiles (FCA) werde eine seiner Fabriken zur Herstellung von Atemschutzmasken umbauen, kündigte der Vorstandsvorsitzende Mike Manley in einem Brief an die Mitarbeiter an, der der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag. Diese Produkte sollten an medizinisches Personal gespendet werden. Ziel sei es, mehr als eine Million Gesichtsmasken pro Monat zu produzieren.

Nach Unternehmensangaben sollen die Schutzmasken in einem asiatischen Werk hergestellt werden. Wegen der Coronavirus-Krise hatte der italienisch-amerikanische Konzern die Fahrzeugproduktion unter anderem in Europa vorübergehend gestoppt. In Italien unterstützen FCA und Ferrari das Medizinunternehmen Siare Engineering (Valsamoggia) bei der Produktion von Beatmungsgeräten.
Der Mailänder Modekonzern Prada begann mit der Produktion von 80 000 Arztkitteln und 110 000 Masken, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Montag meldete. Es handle sich um einen Auftrag der Region Toskana. Das Material solle bis 6. April in einer Fabrik nahe Perugia hergestellt werden. Auch andere italienische Unternehmen richten sich gerade auf den Gesundheitsbereich hin aus.

dpa

Patienten aus dem Elsass in Baden-Württemberg eingetroffen

16:16
23.03.2020
In Baden-Württemberg sind inzwischen sechs schwerstkranke Covid-19-Patienten aus dem benachbarten Elsass eingetroffen. Zwei Patienten würden in Freiburg behandelt, drei in Karlsruhe und einer in Ulm, teilt das Regierungspräsidium Freiburg mit. Vier weitere Kranke würden in Mannheim, Heidelberg und Ulm erwartet.
 

reuters

Merkel negativ auf Coronavirus getestet

15:47
23.03.2020
Bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt es bisher keine Anzeichen für eine Infektion mit dem Corona-Virus: Ein erster Test sei negativ ausgefallen, teilte das Bundespresseamt am Montag in Berlin mit. Sicherheitshalber sollten in den kommenden Tagen weitere Tests vorgenommen werden. Merkel hatte sich am Sonntag freiwillig in häusliche Quarantäne begeben.

Grund für die Vorsichtsmaßnahme war, dass sie am Freitag Kontakt zu einem mit dem Coronavirus infizierten Arzt hatte. Der Mediziner, der die Kanzlerin am Freitag prophylaktisch gegen Pneumokokken geimpft hatte, wurde später positiv auf das Virus getestet.
Merkels Sprecher Steffen Seibert hatte am Montag betont, dass Merkel auch in häuslicher Quarantäne ihre Dienstgeschäfte in vollem Umfang ausführen könne. "Der Bundeskanzlerin geht es gut", sagte Seibert. Sie sei auch in häuslicher Quarantäne "in der Lage und ausgestattet, ihre Dienstgeschäfte zu führen". Merkel hatte zuvor bereits die Sondersitzung des Kabinetts von zu Hause aus geleitet.

Es gebe "sehr viele Wünsche an die Bundeskanzlerin gesund zu bleiben", betonte der Regierungssprecher. Er wolle "in ihrem Namen herzlich allen danken". Eine Einzelbeantwortung der vielen Wünsche werde nicht möglich sein.

reuters/red

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