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13 Lufthansa-Flieger bleiben wegen Coronavirus am Boden

09:37
20.02.2020
Die Folgen des Coronavirus belasten die Lufthansa deutlich. "Wir haben derzeit konzernweit 13 Flugzeuge am Boden wegen des Coronavirus", sagte ein Airline-Sprecher am Donnerstag. Es handelt sich demnach um Langstreckenmaschinen, die derzeit nicht nach Festland-China fliegen. "Das hat spürbare wirtschaftliche Folgen." Erste Analysen, wie stark dies Gewinn und Umsatz dämpfe, werde die Lufthansa auf der Bilanzpressekonferenz am 19. März vorlegen, sagte der Sprecher.
Die Lufthansa und ihre Töchter Swiss und Austrian Airlines hatten jüngst alle Flüge zum chinesischen Festland bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März ausgesetzt. Betroffen seien Verbindungen von und nach Peking und Shanghai, die zuletzt nur bis zum 29. Februar gestrichen waren. Flüge nach Nanjing, Shenyang und Qingdao waren bereits zuvor bis Ende März ausgesetzt worden. Aufgrund geringerer Nachfrage sollte auch die Kapazität für Flüge von und nach Hongkong leicht angepasst werden. Die Lufthansa streicht hier vereinzelte Flüge, und Swiss setzt im März auf den Flügen von und nach Hongkong kleinere Flugzeuge ein.
Der Lufthansa-Rivale Air France-KLM hatte am Donnerstag erklärt, die Coronavirus-Krise hinterlasse Spuren in der Bilanz. Sollten die Flüge nach China bis April ausgesetzt bleiben, werde dies den Unternehmensgewinn allein bis dahin um 150 bis 200 Millionen Euro schmälern. 

Reuters

Iran meldet erste bestätigte Fälle von Coronavirus

11:05
19.02.2020
Erstmals sind im Iran Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus verzeichnet worden. In den vergangenen zwei Tagen seien Verdachtsfälle bestätigt worden, zitierte die halbstaatliche Nachrichtenagentur Isna am Mittwoch einen Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums. Über die Nationalität der zwei angesteckten Personen wurde nichts bekannt, sie seien in der Provinz Ghom entdeckt worden. Wie viele Verdachtsfälle es insgesamt gab, sagte der Mitarbeiter nicht.
Das neue Coronavirus tauchte erstmals im Dezember in China auf. Seither haben sich weltweit mehr als 70 000 Menschen infiziert und es gibt mehr als 2000 Tote, die meisten davon in China.

AP

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