Letztes Update:
20200327160214

Altmaier: Firmen notfalls teilweise oder ganz übernehmen

13:30
23.03.2020
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat erneut deutlich gemacht, dass der Staat in der Corona-Krise notfalls auch Firmen teilweise oder ganz übernehmen wird. Man lege es nicht darauf an, „aber unser Land muss sich schützen können“. Durch diese Pandemie dürften die Wirtschaftsstrukturen in Deutschland nicht nachhaltig beschädigt werden, sagte Altmaier am Montag in Berlin nach einer Kabinettssitzung.
Altmaier erläuterte weiter, wenn Unternehmen größere Bedeutung für das Land hätten, verfüge die Regierung über den geeigneten Instrumentenkasten. Allerdings werde die Bundesregierung sehr sorgfältig damit umgehen. Man wolle so wenig wie möglich eingreifen, aber „im Bedarfsfalle auch handeln“.

dpa

Scholz redet für Merkel im Bundestag

13:29
23.03.2020
Weil Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Kontakt zu einem Corona-Infizierten in häuslicher Quarantäne ist, redet Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) am Mittwoch für sie im Bundestag. Merkel habe ihn gebeten einzuspringen, sagte Scholz am Montag nach einer Kabinettssitzung in Berlin. Merkel war zu dieser Sitzung telefonisch zugeschaltet, sie hält sich in ihrer Berliner Privatwohnung auf. Der Bundestag soll am Mittwoch zahlreiche Gesetze im Zusammenhang mit der Corona-Krise verabschieden. Merkel wollte die Debatte zur Bewältigung der Pandemie ursprünglich selbst eröffnen. 

dpa

Fiat stellt Werk auf Produktion von Atemschutzmasken um

13:29
23.03.2020
Der Autobauer Fiat Chrysler will zum Schutz vor der Corona-Pandemie in großem Stil Atemschutzmasken herstellen. Konzernchef Mike Manley habe angekündigt, eines der Werke des italienisch-amerikanischen Konzerns in Asien auf die Produktion von Gesichtsmasken für Beschäftigte im Gesundheitswesen umzustellen, zitierte ein Gewerkschaftsvertreter aus einem Schreiben des Vorstands an die Belegschaft. In den kommenden Wochen solle das Ziel von einer Million produzierten Masken pro Monat erreicht werden. Von Fiat war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. 

Reuters

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