Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen, haben nun auch die US-Bundesstaaten Ohio und Louisiana eine weitgehende Ausgangssperre angeordnet. Damit sind nun rund 100 Millionen Amerikaner von Ausgangsbeschränkungen verschiedener Bundesstaaten betroffen.
„Wir befinden uns im Krieg“, erklärte der Gouverneur von Ohio, Mike DeWine, am Sonntag über Twitter. „In Kriegszeiten müssen wir Opfer bringen“, erklärte er. Der „Bleib zu Hause“-Erlass werde am Montagabend in Kraft treten und zunächst bis 6. April gelten. Ausgenommen seien nur wichtige Dienstleistungen wie Supermärkte und der Gesundheitssektor, erklärte der Gouverneur. In dem Bundesstaat gab es DeWine zufolge bis Sonntagmittag 350 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2.
Der Gouverneur von Louisiana, John Bel Edwards, erklärte, die Verhängung der ab Montagabend geltenden Ausgangsbeschränkungen sei notwendig, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. In dem Staat, in dem auch New Orleans liegt, gab es demnach bis Sonntagmittag (Ortszeit) mehr als 800 bekannte Infektionen.