In den Vereinigten Staaten sind mehr als 220 000 US-Amerikaner nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland auf Symptome im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus überprüft worden. In manchen Fällen haben medizinisches Personal die Personen allerdings lediglich angeschaut und herausgefiltert, wenn sie offensichtlich krank ausgesehen hätten, räumte der geschäftsführende US-Heimatschutzminister Chad Wolf ein. Bei der Zahl der überprüften Amerikaner handele es sich um Einreisende aus Ländern, in denen das Virus bereits um sich gegriffen hat.
Die Betroffenen sind zu einem der 13 wichtigsten Flughäfen der USA umgeleitet worden. Das Vorgehen hat bereits zu Kritik geführt. In den sozialen Medien beklagten sich etliche Reisende darüber, mit Hunderten anderen Menschen über Stunden hinweg auf die Überprüfungen warten zu müssen. Wieder andere erklärten, das medizinische Personal habe sie vor dem Einlassen ins Land nicht auf ein etwaiges Fieber untersucht.