Letztes Update:
20200327160214

Göppinger Bundesliga-Handballer verzichten auf Gehalt

17:50
20.03.2020
n den Zeiten der Coronavirus-Krise helfen die Handballer des Bundesligisten Frisch Auf Göppingen ihrem Verein und verzichten auf Teile ihres Gehalts. „Völlig unkompliziert“ hätten sich Spieler und Trainer dazu bereit erklärt, teilte Frisch Auf am Freitag mit. Die Bundesliga-Saison ist derzeit aufgrund der rasanten Ausweitung des Virus vorerst bis Ende April unterbrochen.

dpa

Mehr als 600 Corona-Tote in Italien binnen 24 Stunden

17:31
20.03.2020
 In Italien sind innerhalb von 24 Stunden 627 weitere Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Die Zahl der Corona-Toten in dem Land stieg damit nach Angaben des Zivilschutzes bis Freitag auf insgesamt mehr als 4000. Die Zahl der bestätigten Infektionen erhöhte sich um fast 6000 auf etwas über  47.000.

AFP

Rheinland-Pfalz untersagt Versammlungen von mehr als fünf Menschen

14:26
20.03.2020
Auch die rheinland-pfälzische Landesregierung verschärft im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus die Einschränkungen für das öffentliche Leben. Sie ordnete am Freitag die Schließung von Gaststätten an und untersagte Versammlungen von mehr als fünf Menschen.

dpa

Trigema stellt Mundschutz-Masken her

14:25
20.03.2020
Der schwäbische Bekleidungshersteller Trigema hat wegen der Corona-Pandemie seine Produktion auf Mund- und Nasenschutz-Masken teilweise umgestellt. Seit dem Vortag seien bereits die ersten 10 000 Masken hergestellt worden, sagte Unternehmenschef Wolfgang Grupp am Freitag. „In der nächsten Woche gehen wir auf bis zu 70 000 Stück hoch, und übernächste Woche können wir dann rund 100 000 Masken schaffen.“ Dem Unternehmen lägen momentan schon Aufträge für insgesamt mehr als 200 000 Stück von Kliniken, Pflegeheimen, Behörden und anderen vor. „Auch die Landesregierung hat mit uns gesprochen.“ Um die Anfrage bedienen zu können, werde auch samstags gearbeitet. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Trigema sei wegen der Corona-Krise rund 50 Prozent des Absatzes weggebrochen, da das Unternehmen seine Testgeschäfte schließen musste. „Da war ich nicht ganz undankbar, dass ich vorher großspurig gesagt habe: Ich kann das nähen“, sagte Grupp. Der Preis liege bei einer Abnahme von 1000 Stück bei sechs Euro pro Maske. Da man sie waschen und kochen könne, seien sie jedoch wiederverwertbar und auf Dauer günstiger als Wegwerfmasken.

Sie bestehen nach Grupps Angaben aus jeweils 50 Prozent Baumwolle und Polyester. Allerdings sind die Masken nicht für intensivmedizinische Bereiche geeignet, da sie die Schutzklassen FFP2 oder FFP3 nicht erfüllten. „Sie sind beispielsweise für Pflegepersonal, Firmen, Behörden und so weiter gedacht“, sagte Grupp.

dpa/lsw

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