Letztes Update:
20200327160214

Dortmund verbietet Ansammlungen von mehr als vier Personen

11:02
20.03.2020
In Dortmund werden wegen der Coronavirus-Pandemie Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als vier Personen verboten. Das kündigte Ordnungsdezernent Norbert Dahmen am Freitag an. „Oberstes Ziel ist hier, weitere Infektionsketten zu vermeiden“, sagte er. Mit dem Verbot wolle man die Grundlage schaffen, um zum Beispiel Partys, wie man sie zuletzt am Dortmunder Phoenix-See gesehen habe, sanktionieren zu können. Es gebe allerdings Ausnahmeregelungen, etwa bei „häuslichen Gemeinschaften“. „Die Familie mit drei Kindern darf im öffentlichen Raum noch gemeinsam gehen“, sagte Dahmen.
Das Verbot für die ganze Stadt soll in der Nacht zu Samstag beginnen. Bereits am Freitag sollen beliebte Plätze in der Stadt entsprechend kontrolliert werden.

dpa

Weltweit mehr als 10.000 Tote durch Coronavirus-Pandemie

10:54
20.03.2020
Laut AFP-Zählung gibt es weltweit mehr als 10.000 Tote durch die Coronavirus-Pandemie.

afp

Experten: Deutschland schafft wegen Corona 40-Prozent-Klimaschutzziel

10:43
20.03.2020
Als Folge der Corona-Krise wird Deutschland sein Klimaschutz-Ziel für das Jahr 2020 nach Einschätzung der Denkfabrik Agora Energiewende sicher erreichen. Es könnten je nach Ausmaß der Krise nicht nur wie angestrebt 40 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 ausgestoßen werden, sondern sogar bis zu 45 Prozent weniger, sagte Agora-Direktor Patrick Graichen am Freitag in Berlin. Zugleich mahnte er, dass Investitionen in klimafreundliche Technologien ausfallen könnten und das Coronavirus dann dem Klima längerfristig schade. Die Politik müsse gegensteuern und Wachstumspakete „grün“ ausgestalten.
Es sei damit zu rechnen, dass im Verkehr und in der Industrie die Emissionen deutlich zurückgingen, erklärte Graichen. Die Menschen seien weniger mit dem Auto unterwegs, weil sie nicht mehr Reisen sollten oder dürften. Der individuelle Pkw-Verkehr macht rund 60 Prozent der Treibhausgas-Emissionen im deutschen Verkehr aus. Zudem seien im ersten Quartal 2020 schon rund 20 Millionen Tonnen CO2 in der Stromproduktion eingespart worden, weil es vergleichsweise warm und windig gewesen sei und der Gaspreis niedrig liege. Das setze besonders klimaschädliche Kohlekraftwerke unter Druck.

dpa

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