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Mehr als 9000 Coronavirus-Tote weltweit

12:50
19.03.2020
Weltweit sind mittlerweile mehr als 9000 Menschen an der durch das neuartige Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Bis Donnerstagmittag wurden weltweit mindestens 9020 Todesfälle verzeichnet, wie aus einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Behördenangaben hervorging. Mit 4134 Toten ist Europa die Region mit den meisten tödlichen Erkrankungen, gefolgt von Asien mit 3416 Toten.
Mit 712 weiteren Todesfällen in den vergangenen 24 Stunden und einer Gesamtzahl von 90.293 bestätigten Ansteckungsfällen ist Europa zugleich die Region, in der sich das Virus derzeit am schnellsten ausbreitet.
Seit Dezember wurden weltweit insgesamt mehr als 217.500 Fälle in 157 Ländern verzeichnet. Es wird aber mit einer riesigen Dunkelziffer gerechnet, da in vielen Ländern bislang nur Schwerkranke getestet werden, die im Krankenhaus behandelt werden müssen.
In Festland-China, wo die Pandemie Ende Dezember begonnen hatte, gibt es bislang 80.928 Fälle. 3245 Menschen starben und 69.601 sind wieder gesund. Von Mittwoch auf Donnerstag meldeten die Behörden in Peking 34 neue Ansteckungsfälle und acht weitere Todesfälle. In allen anderen betroffenen Ländern wurden bis Donnerstagmittag 136.590 Fälle und 5775 Todesfälle verzeichnet, darunter 7981 neue Infektions- und 228 neue Todesfälle.
Italien ist mit 35.713 Fällen und 2978 Todesfällen nach China weiterhin am stärksten betroffen, gefolgt vom Iran (17.361 Fälle und 1284 Todesfälle), von Spanien (13.716 Fälle und 598 Todesfälle) und Frankreich (9134 Fälle und 264 Todesfälle). Seit Mittwochabend haben zudem Pakistan, Russland, Costa Rica und Mexiko erste Todesfälle bekanntgegeben.

afp

Polen lockert Auflagen für Grenzkontrollen - Staus halten an

12:17
19.03.2020
Als Reaktion auf die langen Staus an der deutsch-polnischen Grenze hat Polen die Vorschriften für die Kontrollen von Lastwagenfahrern und Berufspendlern gelockert. Seit der Nacht zu Donnerstag müssten diese beiden Gruppen bei einem Grenzübertritt kein Formular mehr mit Daten ihrer Erreichbarkeit ausfüllen, sagte eine Sprecherin des polnischen Grenzschutzes der Deutschen Presse-Agentur in Warschau. Damit lasse sich viel Zeit bei der Abfertigung sparen.
Nach Angaben des polnischen Grenzschutzes betrugen die Wartezeiten am Donnerstagmorgen in Jedrzychowice an der Autobahn 4 (A4) bei Görlitz sechs Stunden, in Olszyna an der A15 in der Nähe von Cottbus mussten Autofahrer 15 Stunden warten, in Swiecko an der A12 bei Frankfurt/Oder betrugen die Wartezeiten für Lastwagen sechs Stunden, für Pkw eine Stunde. Der am Mittwoch auch für Pkw, Kleinbusse und Busse geöffnete frühere Fußgängerübergang über die Stadtbrücke Frankfurt/Oder nach Slubice verzeichnet eine Wartezeit von zweieinhalb Stunden. In Kolbaskowo an der A11 bei Pomellen müssen acht Stunden eingerechnet werden. Staus oder Wartezeiten bei der Ausreise aus Polen in Richtung Westen gab es den Angaben zufolge an keinem der Übergänge.

dpa

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