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Münteferings Rat an Ältere: Händeschütteln lassen, Gedränge meiden

11:16
19.03.2020
Ex-SPD-Chef Franz Müntefering, selbst inzwischen 80 Jahre alt, appelliert an die ältere Generation, sich in der Coronakrise auch selbst zu schützen. „Panik hilft nicht, unabhängig vom Alter. Aber handeln müssen wir Älteren und Alten in Sachen Corona doch“, erklärte Müntefering, der auch Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) ist, am Donnerstag gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium. „Das Risiko der Ansteckung wollen und können wir reduzieren helfen - für uns, für unsere Familien, für Kontaktpersonen. Der Staat muss handeln, wir als Gesellschaft auch. Händeschütteln und Umarmen lassen wir mal. Gedränge meiden wir. Versammlungen verschieben wir.“
Müntefering rief alle Beteiligten auf, die Vorgaben, die die Pflegeheime bekommen hätten, mitzutragen. 

dpa

Italien setzt Armee zum Transport von Coronavirus-Toten ein

11:08
19.03.2020
In Italien wird die Armee zum Abtransport der Leichen der Coronavirus-Toten aus überforderten Bestattungsinstituten eingesetzt. In Videos von Einwohnern aus Bergamo im Nordosten von Mailand sind lange Schlangen von Militär-Lkw zu sehen, die nachts durch die Straßen des Ortes fahren und am Friedhof mit Särgen beladen werden. Ein Armeesprecher bestätigte am Donnerstag, 15 Laster und 50 Soldaten seien abkommandiert worden, um die Leichen der Verstorbenen in benachbarte Provinzen zu bringen. Zuvor hatten Behörden in Bergamo um Hilfe gebeten, da die Krematorien nicht die große Zahl der Toten aufnehmen könnten.
In Italien wurde am Mittwoch mit 475 auf fast 3000 der größte Anstieg der Zahl der Verstorbenen an einer Infektion mit dem Coronavirus registriert. Rund 300 davon stammen aus der Lombardei, zu der auch Bergamo zählt.

rtr

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