Letztes Update:
20200327160214

EU verhängt 30-tägigen Einreisestopp für Nicht-Europäer

20:09
17.03.2020
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben einen 30-tägigen Einreisestopp für Nicht-Europäer in die Gemeinschaft beschlossen. Es sei nun an den Mitgliedsstaaten, die Vereinbarung umzusetzen und Einreisen aus Drittstaaten zu stoppen, sagt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach der Videokonferenz. "Das Virus ist der Feind, und wir müssen nun unser Möglichstes tun, um unsere Bevölkerung und unsere Wirtschaften zu schützen. Wir sind bereit, alles Nötige zu tun. Wir werden uns nicht vor zusätzlichen Maßnahmen scheuen, wenn sich die Lage weiterentwickelt."

rtr

HTML
nachladen

Auch Belgien erlässt Ausgangssperre

20:07
17.03.2020
Wegen der Coronavirus-Pandemie hat nun auch Belgien eine Ausgangssperre verhängt. Die Regelung gelte ab Mittwochmittag und mindestens bis zum 5. April, sagte Regierungschefin Sophie Wilmès am Dienstag in Brüssel. Demnach sind nur noch essenzielle Aktivitäten wie Arztbesuche und Lebensmitteleinkäufe erlaubt.

rtr

Größte Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik geht weiter

20:04
17.03.2020
Die Bundesregierung setzt am Mittwoch ihre Rückholaktion für Zehntausende deutsche Touristen fort, die wegen der Corona-Krise im Ausland festsitzen. Die erste von der Bundesregierung dafür gemietete Chartermaschine der Lufthansa war bereits am Dienstagnachmittag nach Manila gestartet, der zweite Abflug in die philippinische Hauptstadt war für den Dienstagabend geplant. Insgesamt will die Regierung so schnell wie möglich 30 bis 40 Maschinen auf den Weg in die Urlaubsgebiete bringen. Es ist die größte Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik.

Betroffen sind vor allem Urlauber in Marokko, der Dominikanischen Republik, auf den Philippinen, in Ägypten, auf den Malediven, Malta und in Argentinien. Nach Schätzungen des Auswärtigen Amts sind noch weit mehr als 100.000 Deutsche im Ausland unterwegs. Die „Luftbrücke“ soll bis weit in die nächste Woche dauern. Für die Flüge will die Regierung bis zu 50 Millionen Euro ausgeben.

dpa

Möchten Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook oder Instagram entdecken?
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
nachladen