Letztes Update:
20200327160214

Prozess wegen MH17-Unglück wird ohne Publikum fortgesetzt

13:50
17.03.2020
Der Mordprozess gegen drei Russen und einen Ukrainer wegen des Absturzes des Flugzeugs mit der Flugnummer MH17 soll am 23. März ohne Publikum und Medienvertreter fortgesetzt werden. Die Ankündigung vom Dienstag folgte auf die Bekanntmachung niederländischer Gerichte, wegen der von der Regierung angeordneten Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus bis zum 6. April nur noch dringende Fälle zu behandeln.
Als der Gerichtsprozess zum Abschuss des Malaysia-Airlines-Flugzeugs im Juli 2014 in den Niederlanden begonnen hatte, war der Saal mit Familienangehörigen der 298 getöteten Passagiere und Besatzungsmitglieder und anderen Besuchern gefüllt gewesen. Die Angeklagten waren nicht anwesend und das Verfahren wird in ihrer Abwesenheit fortgesetzt.
Nach dem nächsten Anhörungstermin soll der Prozess bis zum 8. Juni unterbrochen werden. Wenn Publikum und Medienvertreter nicht anwesend sein können, wird das Verfahren der Ankündigung zufolge im Internet übertragen.

AP

Nach Flixbus stellt auch Blablabus den Verkehr ein

13:28
17.03.2020
Das Fernbusunternehmen Blablabus stellt den Betrieb aufgrund des neuartigen Coronavirus ab Mittwochmorgen ein. Zuvor hatte schon Konkurrent Flixbus angekündigt, ab Mitternacht keine Busse mehr in, von und nach Deutschland fahren zu lassen. „Blablabus setzt aufgrund der aktuellen Situation alle innerdeutschen und internationalen Linien mit Wirkung ab dem 18. März um 7:00 Uhr aus“, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. „Danach wird bis auf Weiteres kein Blablabus mehr verkehren.“
Der Mitfahrdienst Blablacar, über den Kunden Mitfahrgelegenheiten bilden können, bleibt davon unberührt. Die Blablacar-Plattform werde „weiterhin für diejenigen zur Verfügung stehen, die unbedingt reisen müssen“, hieß es.

dpa

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