Der Mordprozess gegen drei Russen und einen Ukrainer wegen des Absturzes des Flugzeugs mit der Flugnummer MH17 soll am 23. März ohne Publikum und Medienvertreter fortgesetzt werden. Die Ankündigung vom Dienstag folgte auf die Bekanntmachung niederländischer Gerichte, wegen der von der Regierung angeordneten Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus bis zum 6. April nur noch dringende Fälle zu behandeln.
Als der Gerichtsprozess zum Abschuss des Malaysia-Airlines-Flugzeugs im Juli 2014 in den Niederlanden begonnen hatte, war der Saal mit Familienangehörigen der 298 getöteten Passagiere und Besatzungsmitglieder und anderen Besuchern gefüllt gewesen. Die Angeklagten waren nicht anwesend und das Verfahren wird in ihrer Abwesenheit fortgesetzt.
Nach dem nächsten Anhörungstermin soll der Prozess bis zum 8. Juni unterbrochen werden. Wenn Publikum und Medienvertreter nicht anwesend sein können, wird das Verfahren der Ankündigung zufolge im Internet übertragen.