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20200327160214

Formel 1: Mercedes muss Fabriken nicht schließen

16:11
16.03.2020
Im Gegensatz zu Sebastian Vettels Ferrari-Team arbeiten die Formel-1-Rennställe von Mercedes und Red Bull auch in der Coronavirus-Krise in ihren Fabriken weiter. Im englischen Brackley und Brixworth planen die Ingenieure weiterhin Verbesserungen für den Silberpfeil des britischen Weltmeisters Lewis Hamilton, wie ein Sprecher mitteilte.
In beiden Fabriken habe sich noch kein Mitarbeiter infiziert. Die Teammitglieder, die nach dem abgesagten Formel-1-Saisonauftakt aus Australien zurückkehren, begeben sich in eine 14-tägige Quarantäne.
Auch Red Bull arbeitet weiter am Auto von Max Verstappen (Niederlande). "In England können wir aktuell noch weiterarbeiten. Ich gehe davon aus, dass alle in England ansässigen Teams außer McLaren weiter Vollgas geben", sagte Helmut Marko, Motorsportberater des Brauserennstalls, Autobild Motorsport: "Wir arbeiten jeden Falls auf Hochtouren."
Ferrari hat hingegen wegen der Coronakrise seine Fabrik in Maranello geschlossen. Wie der Traditionsrennstall mitteilte, gilt diese Vorsichtsmaßnahme vorläufig bis einschließlich 27. März. "Es ist eine Frage des Respekts vor den Mitarbeitern, dass wir im Sinne ihres Wohls und dem ihrer Familien diese Entscheidung getroffen haben", sagte Ferrari-Geschäftsführer Louis Camilleri.

dpa

Deutsche Telekom verschiebt ihre Hauptversammlung

16:08
16.03.2020
Die Deutsche Telekom hat ihre für den 26. März geplante Hauptversammlung wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auf unbestimmte Zeit verschoben. Das habe der Vorstand beschlossen, sagte ein Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Die Gesundheit der Aktionäre und Mitarbeiter habe oberste Priorität. Man habe in den vergangenen Tagen im engen Kontakt mit den Gesundheitsbehörden gestanden.

dpa

Virologe: Abstandhalten wichtiger als nichts anzufassen

16:05
16.03.2020
Risiko Türklinke? Trotz einer Studie zur Stabilität des Coronavirus auf Oberflächen wertet Virologe Christian Drosten das Abstandhalten zu anderen Menschen als maßgeblichere Schutzmaßnahme. Über die Studie wurde in den vergangenen Tagen viel in sozialen Medien diskutiert. Diese sei jedoch extrem simpel gehalten, die reale Infektion werde damit wahrscheinlich nicht abgebildet, sagte der Wissenschaftler der Berliner Charité am Montag im NDR-Podcast.
Menschen, die sich schützen wollten, setzten angesichts solcher Daten womöglich die falschen Prioritäten und fassten zum Beispiel keine Türklinken mehr an, sagte Drosten. Der wichtigere Mechanismus bei Viren, die durch Tröpfchen übertragen werden, sei aber, sich nicht mehr so nahe zu kommen, sich nicht anzuhusten und keinen längeren Sprechkontakte aus der Nähe zu haben. Man solle zudem Situationen meiden, in denen man keinen Einfluss mehr auf den Abstand habe, etwa in der U-Bahn. „Dann ist eben die Frage, soll man nicht lieber mit dem Fahrrad fahren stattdessen?“

dpa

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