Letztes Update:
20200327160214

Eventim sieht sich für längere Pandemie gewappnet

14:18
16.03.2020
Der Konzertveranstalter und Ticketvermarkter CTS Eventim sieht sich auch für einen längeren Ausfall von Veranstaltungen infolge der Coronavirus-Epidemie gerüstet. "Auch im Falle einer länger andauernden Lock-down-Situation, bei dem das öffentliche und kulturelle Leben in Europa zum Erliegen kommt, haben wir einen sehr langen Atem", erklärte ein Konzernsprecher am Montag. "Wir verfügen über einen erheblichen finanziellen Spielraum und sind komplett schuldenfrei." In der Branche waren bereits Warnungen vor dem Zusammenbruch vieler kleinerer Konzertveranstalter laut geworden.
Der Sprecher bekräftigte, der MDax-Konzern könne den Umfang der Auswirkungen der Pandemie auf sein Geschäft noch nicht abschätzen. Bei Ticketkäufen hielten sich Kunden derzeit bei Veranstaltungen bis Mai zurück. In mehreren Staaten in Europa wurden Großveranstaltungen in den kommenden Wochen verboten. Neben eigenen Events wie die Festivals "Rock im Park" oder "Hurricane" mit zuletzt jeweils rund 70.000 Besuchern vermarktet CTS Eventim auch Tickets für Veranstaltungen etlicher anderer Anbieter. 

rtr

CDU-Politiker: Nur Abstand halten kann Ausgehverbot verhindern

13:13
16.03.2020
Ausgehverbote wegen der Corona-Epidemie sind nach Ansicht des CDU-Innenpolitikers Mathias Middelberg in Deutschland nur zu verhindern, wenn sich alle Bürger extrem diszipliniert verhalten. „Wir sollten jetzt alle begreifen: Die Lage ist wirklich ernst. Den Anstieg der Coronavirus-Infektionen werden wir nur bremsen können, wenn jeder Einzelne von uns sein Verhalten radikal ändert“, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Unnötige Sozialkontakte müssten unterbleiben, „ebenso wie Grüppchenbildungen, auch wenn der Frühling und Biergärten dazu einladen“.
Er appellierte: „Gesunder Abstand ist jetzt für einige Wochen die beste Form, Aufmerksamkeit oder Zuneigung zu zeigen. Nur so werden wir noch einschneidendere Maßnahmen wie ein generelles Ausgehverbot verhindern können.“

dpa

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