Letztes Update:
20200327160214

Studie zu Corona-Impfstoff startet am Montag

07:16
16.03.2020
Eine klinische Studie zu einem potenziellen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus soll US-Regierungskreisen zufolge ab (dem heutigen) Montag getestet werden. Der erste Patient solle am Montag einen experimentellen Wirkstoff erhalten, hieß es aus anonymer Quelle.
Das Nationale Gesundheitsinstitut fördert die Studie in einer Forschungseinrichtung des Unternehmens Kaiser Permanente im Staat Washington. Gesundheitsbeamten zufolge dauert es 12 bis 18 Monate, um einen möglichen Impfstoff bewerten zu können.
Die Tests beginnen mit 45 jungen, gesunden freiwilligen Probanden.

Es gebe in dieser Phase keine Gefahr, dass diese sich anstecken, weil die Injektionen noch nicht das Virus selbst beinhalteten, hieß es. Es geht den Angaben zufolge derzeit nur darum, mögliche Nebeneffekte durch die Impfung zu klären.
Weltweit liefern sich Forschungsgruppen ein Wettrennen darum, einen Impfstoff zu entwickeln, während die Fälle der Lungenerkrankung Covid-19 zunehmen. Verschiedene Arten von Impfstoffen werden hergestellt, die teils mit neuen Technologien entwickelt wurden und nicht nur schneller herzustellen sind, sondern sich auch als wirksamer erweisen könnten. Einige Forscher streben sogar temporäre Impfstoffe an, die die Gesundheit der Menschen ein oder zwei Monate lang schützen könnten, während ein länger anhaltender Schutz entwickelt wird.

AP

Institut forscht mit Tieren am neuartigen Coronavirus

06:28
16.03.2020
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bei Greifswald hat mit Tierversuchen zur Erforschung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 begonnen. Ausgewählt wurden dafür Schweine, Hühner, Frettchen und Nilflughunde, eine Fledermausart, wie FLI-Präsident Thomas Mettenleiter der Deutschen Presse-Agentur sagte. Diese Versuche seien derzeit das dringlichste Forschungsvorhaben auf der Insel Riems.

„Es ist wichtig zu wissen, ob wir durch das Virus auch Schwierigkeiten in der Nutztierhaltung bekommen könnten“, erklärte der Wissenschaftler. Mit Ergebnissen wird frühestens Ende April gerechnet. Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit hat den Auftrag, die Gesundheit von lebensmittelliefernden Tieren zu erhalten sowie Menschen vor Zoonosen - zwischen Tier und Mensch übertragbaren Infektionskrankheiten - zu schützen.

dpa

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