Letztes Update:
20200327160214

Italien meldet 368 Coronavirus-Tote innerhalb eines Tages

17:43
15.03.2020
Italien hat am Sonntag 368 weitere Todesfälle durch das neuartige Coronavirus gemeldet. Es ist der höchste Anstieg innerhalb eines Tages seit Beginn der Zählungen. Damit seien in Italien inzwischen 1809 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte der Zivilschutz in Rom mit.
Die Gesamtzahl der Coronavirus-Infektionen stieg den Angaben zufolge auf knapp 25.000, das waren 3509 Fälle mehr als am Vortag. Die am schlimmsten betroffene Region ist die Lombardei im Norden des Landes: Dort starben 1218 Menschen, 13.272 Patienten sind nach Angaben der Behörden infiziert.
Italien ist das zweitstärkste von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land weltweit. Nur China, wo das Virus im Dezember seinen Ausgang genommen hatte, verzeichnete mehr Todesfälle.

afp

Spahn schließt weitere Grenzschließungen nicht aus

17:38
15.03.2020
Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat im "BILD-Corona-Spezial in Sat1" weitere Grenzschließungen nicht ausgeschlossen, sollte sich die Lage "entsprechend entwickeln". Die Schließung der Übergänge zu Frankreich, Österreich und zur Schweiz begründete Spahn mit dem "Ausbruchs-Geschehen jenseits der Grenze". Spahn verdeutlichte: "In Lothringen zum Beispiel ist gerade auch ein Ausbruchs-Cluster, wie wir das nennen, weil sich ganz viele in kurzer Zeit infizieren." Außerdem solle die aktuelle Maßnahme weitere Hamsterkäufe über die Grenzen hinweg verhindern.

Reuters

Bundesagentur für Arbeit verzichtet auf persönliche Vorsprache

17:34
15.03.2020
Zur Bewältigung der Coronavirus-Krise erleichtert die Bundesagentur für Arbeit deutlich den Zugang zu Leistungen wie Arbeitslosengeld und Hartz IV. Hartz-IV-Empfänger müssen während der Krise nicht mehr persönlich bei ihrer Arbeitsagentur vorsprechen, sondern es reicht häufig der telefonische Kontakt, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Sonntag nach einer Sondersitzung des Vorstandes mit. „Eine Arbeitslosmeldung kann auch telefonisch erfolgen. Ein Antrag auf Grundsicherung kann formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden.“
Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt bleibe nur für Notfälle erhalten. Termine müssten nicht abgesagt werden. Ein nicht eingehaltener Termin werde keine Rechtsfolgen nach sich ziehen.
Anträge auf Arbeitslosengeld - die die Bundesagentur wegen des heruntergefahrenen öffentlichen Lebens in Deutschland vermehrt erwartet - können telefonisch oder online gestellt werden. Die Versorgung aller Menschen, die auf Jobcenter oder die Arbeitsagenturen angewiesen sind, sei sichergestellt.

dpa

Möchten Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook oder Instagram entdecken?
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
nachladen