Letztes Update:
20200327160214

Zahl der Coronavirustoten in Spanien springt auf 288

15:08
15.03.2020
Die Zahl der Coronavirustoten in Spanien hat sich binnen eines Tages auf 288 erhöht und damit mehr als verdoppelt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Sonntag lag die Zahl der Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 bei 7753. Rund die Hälfte davon wurde in der Hauptstadt Madrid registriert.
Die spanische Regierung hat wegen der Coronavirus-Epidemie für zwei Wochen den Alarmzustand ausgerufen und die Bewegungsfreiheit der Menschen eingeschränkt. Zu den Maßnahmen zählt die Schließung sämtlicher Hotels, Bars, Restaurants, Bildungseinrichtungen und nicht lebenswichtiger Geschäfte. Die Menschen dürfen ihr Zuhause nur noch verlassen, um Nahrungsmittel oder Arznei zu kaufen, zur Arbeit zu fahren, sich in medizinische Behandlung zu begeben oder zur Bank zu gehen. Fahrten im Zusammenhang mit der Pflege von Kleinkindern und alten Menschen sind ebenfalls gestattet.

ap

Österreich hat wegen Coronavirus-Pandemie de facto Ausgangssperre

14:41
15.03.2020
In Österreich gilt mit drastischen neuen Einschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie nun fast eine Ausgangssperre. Nur aus triftigen Gründen sollen die knapp neun Millionen Einwohner noch ihre Häuser verlassen, wie die Regierung am Sonntag mitteilte. Rund 800 Menschen waren nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann.
Auf den Straßen gab es Polizeipatrouillen, und ab Montag sollten Bußgelder von bis zu gut 2000 Euro verhängt werden, wenn sich jemand den Anweisungen widersetzt. Sämtliche Veranstaltungen wurden verboten, nirgends sollten sich mehr als fünf Menschen gleichzeitig aufhalten.
Zudem wird das Militär herangezogen. Bevorstehende Ausmusterungen wurden gestoppt. Die Miliz, also Reservesoldaten, sollte zum Teil mobil gemacht werden - nach Angaben eines Regierungssprechers das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg. Junge Leute, die in den letzten Jahren im medizinischen Bereich Zivildienst leisteten, sollen rekrutiert werden, um Engpässe im Pflegebereich zu verhindern.

dpa

Möchten Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook oder Instagram entdecken?
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
nachladen