Letztes Update:
20200327160214

Erster Corona-Fall auch beim 1. FC Heidenheim

16:18
12.03.2020
Ein Jugendspieler des Fußball-Zweitligisten 1. FC Heidenheim ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der aus dem Raum Schwäbisch Hall stammende U16-Spieler habe sich im privaten Umfeld infiziert, teilte der FCH am Donnerstagnachmittag mit. Der 15-Jährige befinde sich bereits seit Anfang dieser Woche in häuslicher Isolation. „Sämtliche direkte Kontaktpersonen des U16-Spielers müssen auf Empfehlung der Behörden die nächsten 14 Tage vorsorglich zu Hause bleiben“, heißt es in der Mitteilung weiter.
Zudem setzt der FCH vorerst den gesamten Spielbetrieb seiner Jugendteams aus. Alle Mitarbeiter des Heidenheimer Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) arbeiten „bis auf Weiteres“ von zu Hause, die Spieler erhalten individuelle Trainingspläne. Aufgrund der räumlichen Trennung vom NLZ könne der Arbeitsbetrieb der FCH-Verwaltung, im Fan- und Ticketshop, im Gebäudemanagement sowie bei den Profis weiter ohne Einschränkungen stattfinden.

dpa

Zweiter Spieler der Utah Jazz positiv auf Coronavirus getestet

16:17
12.03.2020
In der NBA ist in Donovan Mitchell von den Utah Jazz ein zweiter Spieler positiv auf den Coronavirus getestet worden. Das berichteten am Donnerstag mehrere US-Medien übereinstimmend. Zuvor war Mitchells Teamkollege Rudy Gobert als erster Profi in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga positiv auf das Virus getestet worden. Die Saison in der besten Basketball-Liga der Welt wurde daraufhin bis auf weiteres ausgesetzt.

dpa

Heilbronn und Reutlingen verbieten Veranstaltungen ab 200 Teilnehmern

15:26
12.03.2020
Die Städte Heilbronn und Reutlingen verbieten wegen des Coronavirus Veranstaltungen ab 200 Personen. Sie legen damit eine deutlich strengere Grenze an als Bund und Land sowie die meisten anderen Kommunen, wie die Rathäuser der beiden Städte am Donnerstag mitteilten. Dies diene dem Schutz der Bürger, sagte ein Sprecher der Stadt Heilbronn. Veranstaltungen mit 100 bis 199 Teilnehmenden müssten beim städtischen Ordnungsamt gemeldet werden. Sie würden dann geprüft. In Reutlingen gilt die Regel von sofort an, in Heilbronn tritt sie an diesem Samstag in Kraft. Andere Kommunen verbieten derzeit Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmern.

dpa/lsw

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