Um die Verbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 in Deutschland zu bremsen, wird die Bundespolizei ihre Kontrollen an den Grenzen verstärken. Der Krisenstab der Bundesregierung teilte am Dienstagabend in Berlin mit, die Polizei werde die Kontrollen „insbesondere an den Südgrenzen noch einmal intensivieren“.
Der Krisenstab, dem Vertreter des Innenministeriums und des Gesundheitsministeriums angehören, empfahl außerdem, ab dem 16. März bis auf Weiteres keine Besuchergruppen mehr in Bundesministerien und den ihnen nachgeordneten Behörden zu empfangen. „Damit sollen mögliche Infektionsrisiken für die Kernfunktionen der Bundesregierung vermindert werden“, hieß es in einer Mitteilung. Eine ähnliche Regelung hatte zuvor auch der Bundestag für das Reichstagsgebäude beschlossen.
Der Krisenstab machte sich zudem die vorher bereits von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geäußerte Empfehlung zu eigen, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern abzusagen. Die Vertreter der beiden Ministerien werden am kommenden Donnerstag erneut zusammenkommen, um mögliche weitere Maßnahmen zu besprechen.