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Bayern verbietet Veranstaltungen mit über 1000 Besuchern bis Mitte April

12:29
10.03.2020
Die bayerische Staatsregierung hat wie erwartet Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern zunächst bis Ende der Osterferien (einschließlich 19. April) untersagt. Diese werden "nicht mehr zugelassen, das betrifft auch die ganzen Sportveranstaltungen", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag in München.
Davon betroffen sind unter anderem Heimspiele des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München, darunter das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Chelsea in der kommenden Woche (18. März) und das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft am 31. März in Nürnberg gegen Italien. Hier könnte es wie in Dortmund oder Mönchengladbach zu Geisterspielen kommen. Ebenfalls betroffen sind die Pre-Play-offs in der Deutschen Eishockey Liga, Begegnungen der Basketball-Bundesliga oder der Handball-Bundesliga.
"Es gibt keinen Anlass zur Panik, aber doch zu sehr ernsthafter Sorge", betonte Söder: "Für uns steht Sicherheit an oberster Stelle." Die Politik lege Wert darauf, "dass es keine Tricksereien gibt nach dem Motto: Wir lassen ein paar Reihen frei und versuchen auf 998 zu kommen." Auch bei Veranstaltungen mit 500 bis 1000 Besuchern sei "größte Zurückhaltung" geboten, im Zweifel gelte: "Lieber absagen."

SID

British Airways streicht alle Flüge von und nach Italien am Dienstag

12:26
10.03.2020
Die Fluggesellschaft British Airways hat am Dienstag alle Flüge von und nach Italien gestrichen. Die Maßnahme gelte vorerst nur für einen Tag, wie eine Sprecherin der Fluggesellschaft mitteilte. Ob auch in den kommenden Tagen und Wochen Verbindungen gestrichen werden, konnte sie zunächst nicht sagen. Italien hatte zuvor wegen der Ausbreitung des Coronavirus Sperrungen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit auf das ganze Land ausgeweitet.
British Airways kündigte an, seine Regeln für Buchungsänderungen für Italienflüge zu lockern. Kunden, die einen Flug bis einschließlich 4. April von oder nach Italien gebucht hätten, könnten ihre Flüge entweder auf einen späteren Zeitpunkt umbuchen, nach Zürich oder Genf fliegen oder den Flugpreis erstattet bekommen.
Die irische Billigairline Ryanair hatte bereits am Montag angekündigt, Flüge nach Italien sowie inneritalienische Flüge drastisch zu verringern.

dpa

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