Letztes Update:
20200327160214

Erster Todesfall nach Coronavirus-Infektion in Kanada

06:04
10.03.2020
Kanada hat den ersten Todesfall durch das neuartige Coronavirus verzeichnet. Ein Bewohner eines Altenpflegeheims in der Stadt North Vancouver sei an der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt gewesen und in der Nacht zum Montag gestorben, teilten die Behörden der westkanadischen Provinz British Columbia mit. Zwei weitere Bewohner und zwei Pflegekräfte der Einrichtung seien positiv auf den Erreger getestet worden.
In Kanada gibt es bislang gut 70 Fälle von Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus. Weltweit sind durch die Epidemie bereits mehr als 4000 Menschen gestorben, mehr als 110.000 Menschen in über hundert Ländern sind infiziert.
Die meisten Todes- und Infektionsfälle gibt es in China, wo die Epidemie ihren Ausgang genommen hatte. Dort starben nach jüngsten Behördenangaben bislang 3136 Menschen, mehr als 80.750 Menschen der Volksrepublik haben sich mit dem Virus angesteckt.

AFP

Passagiere dürfen in Oakland von Kreuzfahrtschiff

06:03
10.03.2020
Nach Tagen des Leerlaufs vor der Küste Kaliforniens aus Sorge vor dem neuartigen Coronavirus dürfen die Passagiere des Kreuzfahrtschiffes „Grand Princess“ von Bord gehen. Beamte begannen am Montag (Ortszeit) damit, Tausende für Quarantänemaßnahmen zu Militärbasen oder in ihre Heimatländer zu bringen. Passagiere mit Kabinen an der Außenwand winkten von Balkonen, einige verließen ihre Isolation in Kabinen unter Deck.
Die „Grand Princess“ war zuvor mit mehr als 3500 Menschen an Bord in den Hafen von Oakland eingelaufen. Bei 21 von ihnen wurde eine Infektion mit dem Virus festgestellt. Als das Schiff unter der berühmten Golden Gate Bridge durchfuhr, habe jeder „geschrien und geklatscht“, berichtete die Passagierin Karen Schwartz.
Am späten Montagnachmittag waren bereits 23 Menschen vom Schiff geholt worden, die dringend medizinische Versorgung benötigten. Wie viele von ihnen positiv auf das neue Coronavirus getestet worden waren, war unklar, wie Shawn Boyd, Sprecher der kalifornischen Notfalldienste sagte.

AP

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