Letztes Update:
20200327160214

Zahl neuer Infektionen in Südkorea sinkt weiter

05:52
10.03.2020
Die Zahl der täglich neu erfassten Infektionen mit dem Sars-CoV-2 genannten Virus ist in Südkorea weiter gesunken. Am Montag habe es 131 weitere Fälle gegeben, teilten die Gesundheitsbehörden am Dienstag mit. Das war die niedrigste Zunahme an einem Tag seit zwei Wochen. Die Gesamtzahl stieg auf mehr als 7500. Bisher gab es in Südkorea 54 Todesfälle, die mit dem neuartigen Coronavirus in Verbindung gebracht werden.
Schon seit einigen Tagen gibt es Anzeichen für eine rückläufige Entwicklung bei den Neuinfektionen. Trotz des Rückgangs sei es verfrüht, erleichtert zu sein, sagte Yoon Tae Ho von der Zentrale für das Katastrophen-Management. Sorge bereiten den Behörden neben dem sporadischen Auftreten von neuen Fällen auch die Zunahme kleinerer räumlicher Häufungen. Im Südwesten von Seoul wurden am Montag nach Berichten südkoreanischer Sender 13 Mitarbeiter und Auszubildende eines Call-Centers positiv auf Sars-Cov-2 getestet. Das Gebäude sei geschlossen worden.

dpa

Kritik an Plänen für CDU-Parteitag

05:51
10.03.2020
Der Brandenburger CDU-Chef Michael Stübgen sieht es kritisch, dass die Bundespartei trotz der Ausbreitung des Coronavirus an dem für Ende April geplanten Parteitag festhalten will. Es handele sich um eine Großveranstaltung, sagte Stübgen, der auch Innenminister in Brandenburg ist, der Deutschen Presse-Agentur. „Da sehe ich eine gewisse Gefährdungslage.“ Auf dem Parteitag am 25. April in Berlin soll ein neuer CDU-Vorsitzender gewählt werden. Erwartet werden 1001 Delegierte und zahlreiche Gäste.
CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat empfohlen, wegen der schnellen Ausbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 in Deutschland Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Er hatte erklärt, angesichts zunehmender Coronavirus-Infektionen in Deutschland geschehe die Absage solcher Veranstaltungen zu zaghaft. Zuletzt hatte es in der CDU geheißen, man halte an den Planungen für den Parteitag fest, alle Vorbereitungen liefen ganz normal weiter.

dpa

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