Letztes Update:
20200327160214

Beeinträchtigungen im Güterzugverkehr Mannheim-China

13:17
09.03.2020
Das Corona-Virus wirkt sich auch auf die wöchentliche Güterzugverbindung zwischen Mannheim und China aus. Wie das Logistik-Unternehmen Contargo am Montag mitteilte, ist der Zug aus Zentralchina im Februar zwei Mal ohne Ladung in Mannheim eingetroffen. Die Waren für den chinesischen Zielort, die Millionen-Stadt Xi,an, seien ohne Abstriche unterwegs gewesen. Darunter sind etwa Chemikalien und Elektronik-Teile für Autos.
Seit vergangenem Sommer gibt es die Verbindung zwischen der Metropole am Rhein und der industriell geprägten Hauptstadt der Provinz Shaanxi. Von dort kommen Babysitze, Auto- und Maschinenteile für Europa. Contargo verteilt die Lieferungen von Mannheim aus weiter.

dpa

Bundesliga-Spieltag mit Zuschauern „nicht realistisch“

12:53
09.03.2020
Die Deutsche Fußball Liga stellt sich wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf Geisterspiele am nächsten Bundesliga-Wochenende ein. „Wir würden am liebsten schon nächsten Spieltag mit Zuschauern spielen. Das ist aber leider nicht realistisch“, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Montag bei „Bild live“, schloss aber eine Komplett-Absage des kommenden Spieltags aus.

dpa

Mehr Nachschreibe-Termine für Schulprüfungen

12:41
09.03.2020
Die Kultusbehörden bereiten sich auf die Folgen von Schulschließungen wegen des Coronavirus vor. „Bei uns beginnen in den nächsten sechs, acht Wochen Prüfungen. Pauschale Absagen wären ein Riesenproblem“, sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Eventuell müsse man mehr Nachschreibe-Termine etwa fürs Abitur anbieten als bisher geplant. „Darauf bereiten wir uns tatsächlich vor.“

Es gebe keine Blaupause für die derzeitigen Schulschließungen. „Da brauchen wir dann einen flexiblen und pragmatischen Umgang. Es darf nicht zu Lasten der Schüler gehen oder auch nicht zu einer Belastung von Lehrern werden.“
Eisenmann sprach sich aber weiterhin gegen pauschale Schulschließungen aus. „Wir müssen den Einzelfall betrachten“, sagte sie. „Alle Schulen oder alle Kitas zu schließen, wäre tatsächlich der Ausdruck von Panik und Unübersichtlichkeit. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht erforderlich. Es gebe knapp 5000 Schulen und knapp 9000 Kitas im Land. „Deshalb reden wir derzeit wirklich noch von Einzelfällen.“

dpa

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