Die große Koalition will nach Angaben von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wegen der Coronavirus-Krise die Hürden für den Bezug von Kurzarbeitergeld senken. Angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Epidemie würden im Interesse der Beschäftigten und der Unternehmen an diesem Mittwoch im Bundeskabinett dazu „alle erweiterten Instrumente für Kurzarbeit“ ermöglicht, teilte der SPD-Politiker am Sonntagabend auf Twitter mit. „Dazu wird der Entwurf für das Arbeit-von-morgen-Gesetz ergänzt.“
Mit dem Gesetz will Heil unter anderem die Förderung beruflicher Weiterbildung in vom Strukturwandel betroffenen Unternehmen stärken und das Kurzarbeitergeld verlängern. Heute werden mit der Leistung bei Kurzarbeit bis zu zwei Drittel des ausgefallenen Gehalts von der Bundesagentur für Arbeit bezahlt. Kündigungen sollen so vermieden werden können.