Letztes Update:
20200327160214

Weiterer Passagier der "Diamond Princess" gestorben

14:02
07.03.2020
Ein weiterer Passagier des in Japan unter Quarantäne stehenden Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess" ist infolge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit steige die Zahl der Todesopfer auf insgesamt sieben, berichtet der japanische Rundfunksender NHK. Die "Diamond Princess" liegt seit Wochen im Hafen von Yokohama fest. Bei dem Todesopfer handele es sich um einen Mann, der nicht aus Japan stamme.

reuters

Italiens PD-Parteichef Zingaretti mit Coronavirus infiziert

13:03
07.03.2020
Der Chef der in Rom mitregierenden Sozialdemokraten, Nicola Zingaretti, ist positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Es gehe ihm gut, er müsse aber zunächst zu Hause in Quarantäne bleiben, erklärte der 54-jährige Politiker am Samstag in einem Video bei Facebook. Er und seine Familie hielten sich an die Anweisungen der Mediziner und der Wissenschaft, er gehe mit gutem Beispiel voran. Er habe sein Umfeld in der Politik informiert, damit die Arbeit weitergehen könne. „Auf bald, ciao!“, schloss er.
In Italien steigt die Zahl der Sars-CoV-2-Infizierten und der an der vom Virus verursachten Erkrankung Covid-19 Verstorbenen trotz umfangreicher Gegenmaßnahmen weiter. Insgesamt waren bis Freitag 4636 Menschen als infiziert registriert. Davon waren 197 Menschen gestorben. Viele Betroffene sind aber auch schon wieder gesund.
Die Sozialdemokraten, kurz PD, regieren in Rom gemeinsam mit kleineren Kräften und der Fünf-Sterne-Bewegung. Es gab zwar in Italien bereits mehrere infizierte Politiker, Zingaretti ist jedoch besonders bekannt.

dpa

Daimler-Chef warnt vor wirtschaftlicher Abschottung

10:38
07.03.2020
Daimler-Chef Ola Källenius warnt vor einer Rückkehr zu wirtschaftlichem Nationalismus in Folge der Coronavirus-Epidemie. „Solche Ereignisse machen immer wieder klar, wie anfällig globale Lieferketten sind“, sagte Källenius dem „Spiegel“: „Aber eine Welt ohne globale Arbeitsteilung wäre eine weniger erfolgreiche.“
Aus Sicht von Källenius wäre es „der falsche Weg, wenn künftig jedes Land für sich wirtschaftet“. Gerade die weltweite Vernetzung habe zum Wachstum der vergangenen Jahrzehnte geführt. „Das sollten wir verteidigen und gleichzeitig prüfen, wo es Schwachstellen gibt, wo man mehr Sicherheit in der Lieferkette schaffen kann.“
In China fahre Daimler derzeit - nach den wegen der Coronavirus-Epidemie verlängerten Neujahrsferien - die Produktion „graduell hoch“. Allerdings werde die Krise bei Daimler Spuren hinterlassen: „Wie groß am Ende die Auswirkungen sein werden, können wir heute nicht absehen, aber klar ist: Sowohl die Produktion als auch der Verkauf werden beeinträchtigt sein.“

dpa

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