Letztes Update:
20200327160214

122 Tests auf Corona-Virus bei Webasto negativ

18:20
31.01.2020
Nach den bisher sechs Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus haben weitere Tests bei der betroffenen Firma Webasto im Landkreis Starnberg vorerst keine weiteren Erkrankungen ergeben. Dies teilte ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums am Freitagabend unter Verweis auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit. Danach seien insgesamt 122 Tests von Mitarbeitern der Firma Webasto negativ ausgefallen. Testergebnisse von weiteren untersuchten Menschen sollten demnächst folgen.

Somit bleibt es derzeit (Stand Freitagabend 18 Uhr) bei insgesamt sechs bekannten Coronavirus-Fällen in Bayern. Alle Betroffenen befanden sich nach Ärzte-Angaben in einem stabilen Zustand.

dpa

Erstmals Kind in Deutschland an Coronavirus erkrankt

13:17
31.01.2020
Zum ersten Mal ist in Deutschland ein Kind an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Es handle sich um ein Kind des Manns aus dem bayerischen Landkreis Traunstein, bei dem Donnerstagabend die Erkrankung nachgewiesen worden sei, teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Freitag in München mit. Insgesamt gibt es damit nun sechs bestätigte Fälle in Deutschland.

Bei den fünf zuvor betroffenen Menschen handelt es sich um Mitarbeiter des Automobilzulieferers Webasto aus dem Landkreis Starnberg, die sich bei einer aus China zu einer Schulung angereisten Kollegin ansteckten. Wie das Landesministerium weiter mitteilte, befinden sich die sechs Erkrankten nach Angaben ihrer Ärzte "in einem stabilen gesundheitlichen Zustand".

AFP

Daimler setzt nicht notwendige Geschäftsreisen nach China aus

09:51
31.01.2020
Daimler erklärt auf Nachfrage am Freitagmorgen, dass es für seine Mitarbeiter keine explizite Reisewarnung für China gebe. Dennoch werden nicht zwingend notwendige Geschäftsreisen nach China bis Mitte Februar ausgesetzt. Der Autohersteller ist in dem Land mit Standorten in Peking und Shanghai vertreten. „Reisen in Länder mit besonderen Gesundheitsrisiken müssen immer vorab mit unserem Werksärztlichen Dienst besprochen werden“, sagte ein Sprecher. Hierbei würden derzeit die Verhaltensregeln für das Corona-Virus explizit angesprochen, zudem informiere man über das Intranet und eine Hotline.
Wettbewerber BMW hatte am Donnerstag angekündigt, seine Produktion in China kommende Woche ruhen zu lassen und Büroangestellte von zuhause aus arbeiten zu lassen.  

DU Redaktion

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