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Wegen Corona: Dortmund fliegt mit eigener Maschine nach Paris

14:54
05.03.2020
Als Vorsichtsmaßnahme nach der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wird Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund am Dienstag nicht gewohnt mit Sponsoren und Medienvertretern zusammen zum Champions-League-Spiel bei Paris Saint-Germain fliegen. Wie der Verein am Donnerstag bestätigte, wird das Team separat im kleinen Kreis in die französische Metropole reisen. Das Hinspiel hatte der BVB gegen das Team von Dortmunds Ex-Trainer Thomas Tuchel mit 2:1 gewonnen.
Bereits unter der Woche hatte der Club mitgeteilt, dass Spieler und Trainer vorübergehend keine Selfies machen und Autogramme geben werden. Zudem werde es, „bis das Corona-Virus insgesamt eingedämmt ist“, keine öffentlichen Trainingseinheiten geben. „Damit soll eine mögliche Tür für 'Covid-19' in die Mannschaftskabine geschlossen werden“, hatte der BVB mitgeteilt.

dpa

Zahl der Coronavirus-Toten steigt in Frankreich auf sechs

14:54
05.03.2020
In Frankreich ist die Zahl der Toten durch das neuartige Coronavirus auf sechs gestiegen. Zwei weitere Menschen starben an den Folgen der Krankheit, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Paris mitteilte. Zugleich bestätigten das Ministerium 92 neue Infektionsfälle.
Frankreich ist nach Italien und vor Deutschland das Land mit den meisten bestätigten Coronavirus-Infektionen in der EU. Laut der neuen Bilanz stieg die Zahl der Infektionen in Frankreich auf insgesamt 377 Fälle. Eine Reihe von Menschen gelten bereits als geheilt.
Bei den neuen Todesfällen handelt es sich laut Gesundheitsministerium um zwei Menschen im Alter von 64 und 73 Jahren. Sie lebten in dem besonders betroffenen Département Oise nördlich von Paris sowie im angrenzenden Verwaltungsbezirk Aisne nahe der belgischen Grenze. Die bisherigen Toten in Frankreich waren zwischen 60 und 92 Jahre alt.
Wegen der Ausbreitung des Coronavirus haben die französischen Behörden mehr als hundert Schulen in den besonders betroffenen Gebieten geschlossen. Zudem wurden Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmern auf engem Raum untersagt.

AFP

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