Letztes Update:
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Stadt Nürnberg für Absage von Fußball-Länderspiel gegen Italien

14:35
05.03.2020
Angesichts der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus setzt sich die Stadt Nürnberg für eine Absage des Länderspiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am 31. März in Nürnberg gegen Italien ein. „Nach heutigen Erkenntnissen ist die Stadt Nürnberg für eine Absage des Länderspiels. Es wird erwartet, dass viele Fans aus dem Risikogebiet Norditalien anreisen“, sagte eine Sprecherin der Stadt Nürnberg am Donnerstag. Zuvor hatte „nordbayern.de“ darüber berichtet. Am Mittwoch soll endgültig darüber entschieden werden, ob das Länderspiel stattfinden soll.

dpa

Ex-Wolfsburger Thomas Kahlenberg positiv auf Coronavirus getestet

14:17
05.03.2020
Der frühere Wolfsburg-Profi und dänische Ex-Nationalspieler Thomas Kahlenberg hat sich auf einer Reise nach Amsterdam mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Dem 36 Jahre alten Ex-Fußballer gehe es den Umständen entsprechend gut, er befinde sich derzeit in Isolation, teilte sein langjähriger Verein Bröndby IF am Donnerstag mit. Mehrere Personen, die mit ihm während eines Stadionsbesuchs am Sonntag Kontakt gehabt hätten, seien nun zu Hause in Quarantäne, darunter mehrere Vereinsvertreter sowie Verteidiger Joel Kabongo und Co-Trainer Martin Retov.
Kahlenberg hatte nach Vereinsangaben am Sonntag bei dem Erstligaspiel von Bröndby gegen Lyngby BK zugeschaut. Wer ihm währenddessen im Stadion die Hand geschüttelt, ihn umarmt oder länger als 15 Minuten mit ihm zusammengestanden habe, solle sich telefonisch beim Club melden.
Der zentrale Mittelfeldspieler war 2009 vom französischen Erstligisten AJ Auxerre zum damaligen deutschen Meister VfL Wolfsburg gewechselt. Von den Wölfen war er 2013 zu Bröndby zurückgekehrt, wo er seine aktive Karriere einst begonnen und 2017 beendet hatte.

dpa

Kein Autogramm-Verbot für Freiburgs Profis

13:30
05.03.2020
Vor dem Heimspiel gegen 1. FC Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr/Sky) lässt der SC Freiburg für die Zuschauer im Schwarzwald-Stadion zusätzliche Spender für Desinfektionsmittel anbringen. Ansonsten bleibt der Umgang des Vereins mit dem Coronavirus gelassen. Im Gegensatz zu einigen anderen Fußball-Bundesligisten hat der Sport-Club seinen Spielern nicht verboten, Autogramme zu geben und Fotos zu machen.
Die wenigen Fans, die am Donnerstag bei nasskaltem Schmuddelwetter am Trainingsplatz ausgeharrt hatten, mussten also nicht auf Kontakt zu den Profis verzichten. Der SC hatte bereits auf seiner Internetseite darauf hingewiesen, dass das Heimspiel nach derzeitigem Stand „in gewohnter Form stattfinden wird“, dass er aber in engem Austausch mit den Behörden und der Deutschen Fußball Liga (DFL) stehe. Ansonsten schließt sich der Club den Hygiene-Empfehlungen der Institute und Behörden an, das gelte „auch beim Umgang zwischen Fans und Spielern“.

dpa

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