Letztes Update:
20211201085927

Biontech und Pfizer wollen Kinder-Impfstoff früher ausliefern

19:25
30.11.2021
Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer wollen eine Woche früher als geplant ihren Corona-Impfstoff für Kinder in der EU ausliefern. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus gut informierten Kreisen erfuhr, soll die Auslieferung von „Comirnaty“ für die Altersgruppe fünf bis elf Jahre an beteiligte EU-Mitgliedsstaaten am 13. Dezember erfolgen. Der niedriger dosierte und deshalb neu abgefüllte Impfstoff soll an diesem Tag in den Staaten zum Start von Impfkampagnen zur Verfügung stehen. Ursprünglich war der 20. Dezember als Ausliefertermin vorgesehen gewesen. Insgesamt geht es um bis zu 13 Millionen Dosen des Kinderimpfstoffs für die EU im Dezember.
Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Wir konnten erreichen, dass der Impfstoff für die fünf- bis elfjährigen Kinder eine Woche früher ausgeliefert wird.“ Dies habe der Hersteller zugesichert. „Angesichts der aktuellen Pandemielage ist das eine gute Nachricht für Eltern und Kinder. Viele warten sehnsüchtig darauf.“ Deutschland soll laut Ministerium in einer ersten Lieferung 2,4 Millionen Dosen bekommen.

dpa

US-Experte: Bislang 226 bestätigte Omikron-Fälle weltweit

19:16
30.11.2021
Dem US-Regierungsberater Anthony Fauci zufolge sind 226 Omikron-Fälle in 20 Ländern bestätigt worden, bislang jedoch keiner in den USA. Ob die Variante zu schwereren Verläufen führe, sei dabei noch unklar. Den ersten Berichten aus Südafrika zufolge seien keine ungewöhnliche Symptome mit einer Omikron-Infektion verbunden.

reuters

Biontech erwartet Schutz vor schweren Omikron-Infektionen

17:34
30.11.2021
Biontech-Chef Ugur Sahin erwartet, dass der bestehende Covid-19-Impfstoff des Mainzer Herstellers und seines Partners Pfizer auch bei der neuen Omikron-Variante Schutz vor schweren Infektionen bietet. "Wir halten es für wahrscheinlich, dass Geimpfte einen deutlichen Schutz gegen schwere Erkrankungen, die durch Omikron verursacht werden, haben werden", sagte Sahin der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. "Wir gehen davon aus, dass dieser Schutz noch ausgeprägter ist, wenn die Menschen ihre dritte Impfung bekommen haben." Ob ein angepasster Impfstoff nötig sein könnte, werde man in den nächsten Wochen und Monaten wissen. Darauf sei Biontech prinzipiell vorbereitet, sagte Sahin. Sahin zufolge gibt es bisher keine Hinweise, dass Infektionen mit Omikron schwerer verlaufen. "Wir wissen allerdings nicht, ob das Virus infektiöser ist und sich schneller ausbreitet als die derzeitige Delta-Variante. Umso wichtiger ist es, die Impfungen fortzusetzen und zu beschleunigen." Ob es das neue Delta werde, wisse er noch nicht, "und selbst wenn, ist das allein noch kein Grund, panisch zu werden."

reuters

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