Letztes Update:
20211123185459

Ampel-Spitzen beraten bei Merkel über Corona-Lage

15:27
23.11.2021
Die Spitzen der von SPD, Grünen und FDP geplanten Ampel-Koalition kommen am späten Dienstagnachmittag mit der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Kanzleramt zusammen. Thema sei die Corona-Lage, erfuhr Reuters von mehreren Insidern des Dreier-Bündnisses, über das derzeit Koalitionsverhandlungen geführt werden.

Von Seiten der Bundesregierung gab es zu dem Sachverhalt auf Anfrage zunächst keinen Kommentar. Merkel hatte in den vergangenen Tagen angesichts der Zuspitzung der Lage wiederholt auf ein entschiedeneres Vorgehen gegen die Pandemie gedrängt. Die Krise dürfte auch bei den Koalitionsverhandlungen der Ampel-Parteien ein wichtiges Thema sein.

Reuters/AFP

WHO: Bis März womöglich 700.000 weitere Corona-Tote in Europa

18:03
23.11.2021
In Europa könnten nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO bis März weitere 700.000 Menschen an einer Covid-19-Erkrankung sterben. Ausgehend vom gegenwärtigen Trend würde die Zahl der Corona-Toten dann auf insgesamt über 2,2 Millionen steigen. Bislang seien in Europa bereits mehr als 1,5 Millionen Corona-Infizierte gestorben. Covid-19 sei nunmehr die häufigste Todesursache in der Region, zu der die WHO 53 Länder zählt, darunter auch Russland und die Türkei.

Die hohe Zahl an Ungeimpften sei einer der Gründe für die steigenden Infektionszahlen. Die Organisation ruft daher dazu auf, sich impfen beziehungsweise eine Auffrischungsimpfung verabreichen zu lassen. "Wir alle haben die Möglichkeit und die Verantwortung, unnötige Tragödien und den Verlust von Leben zu verhindern und weitere Störungen für Gesellschaft und Unternehmen in dieser Wintersaison zu begrenzen", sagt der für Europa zuständige WHO-Regionaldirektor Hans Kluge.

Reuters

Spanien und Portugal erwägen Maßnahmen gegen steigende Corona-Zahlen

16:28
23.11.2021
Obwohl die Corona-Zahlen in Spanien und Portugal weiterhin zu den niedrigsten in Europa zählen, prüfen die Regierungen beider Länder moderate Maßnahmen gegen die steigenden Inzidenzen. In Spanien werde unter anderem eine Empfehlung zur Schließung der Gastronomie ab 23 Uhr in Erwägung gezogen, berichteten Medien am Dienstag. Nach der wöchentlichen Sitzung des Kabinetts wollte die Sprecherin von Ministerpräsident Pedro Sánchez dazu noch keine Stellungnahme abgeben. Vor Journalisten betonte Isabel Rodríguez nur, man setze weiterhin auf „Impfung und Maske“.

dpa

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