Letztes Update:
20211119135609

Wieder Soldaten zur Pandemiebekämpfung im Einsatz

13:46
19.11.2021
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie setzen die Kommunen im Südwesten wieder auf Unterstützung durch die Bundeswehr. Nach Auskunft des Gesundheitsministeriums in Stuttgart vom Freitag sind vier Soldatinnen und Soldaten in der Nachverfolgung von Kontaktpersonen eingesetzt. Außerdem unterstützen seit Montag vier Sanitätssoldatinnen und -soldaten die Versorgung in einem Seniorenheim.

„Aus Sicht des Sozialministeriums ist eine Unterstützung durch die Bundeswehr in jedem Fall begrüßenswert. Es ist deshalb nicht ausgeschlossen, dass schon bald mehr Soldatinnen und Soldaten in Baden-Württemberg für einen Einsatz angefordert werden“, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Nach Auskunft des Innenministeriums gibt es noch weitere Unterstützungsanträge, die zeitnah von der Bundeswehr geprüft werden, so dass die Unterstützung in den nächsten Tagen wohl vom Umfang her zunehmen wird.
Im vergangenen Jahr waren in Baden-Württemberg zu Spitzenzeiten 2500 Soldaten auf Gesundheitsämtern, in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen im Kampf gegen die Pandemie im Einsatz. Im vergangenen Jahr waren in Baden-Württemberg zu Spitzenzeiten 2500 Soldaten auf Gesundheitsämtern, in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen im Kampf gegen die Pandemie im Einsatz. bekämpfung im Einsatz

dpa

Linke fordern harten Lockdown für Sachsen

13:21
19.11.2021
Die Linken haben einen harten Lockdown für den Freistaat gefordert. „Die von der Staatsregierung geplanten Maßnahmen werden die vierte Welle nicht brechen und einen Kollaps der Krankenhäuser nicht verhindern“, erklärten Fraktionschef Rico Gebhardt und Gesundheitsexpertin Susanne Schaper am Freitag in Dresden. Wenn Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) es ernst meine, müsse es sofort einen harten Lockdown geben. „Das öffentliche und wirtschaftliche Leben muss für alle nicht lebenswichtigen Bereiche für mindestens 14 Tage zum Stillstand kommen. Nach dieser Frist sollten Lockerungen für Geimpfte und Genesene erfolgen.“

„Für Ungeimpfte – die auch eine Gefahr für die Geimpften und für Kinder sind - muss es bei Kontaktbeschränkungen bleiben. Diejenigen, die sich bisher unsolidarisch verhalten haben, haben dann das Nachsehen. Es darf nicht sein, dass Menschen, die geimpft sind und sich an die Regeln gehalten haben, bestraft werden“, betonten Gebhardt und Schaper.

Kretschmer hatte am Donnerstag im Landtag einen „harten und klaren Wellenbrecher“ angekündigt, das Wort Lockdown aber vermieden. Das Kabinett in Dresden will noch am Freitag neue Einschränkungen beschließen.

dpa

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