Letztes Update:
20211119105247

Auch in Ungarn starker Anstieg

10:51
19.11.2021
Auch in Ungarn steigen die Infektionszahlen weiter stark an. Das Gesundheitsministerium meldet mit 11.289 Neuinfektionen einen neuen Höchststand. Die Impfquote in dem Land mit zehn Millionen Einwohnern liegt unter dem Durchschnitt in der Europäischen Union.

Reuters

Bischof Bode: Corona-Impfung ist moralische Verpflichtung

10:41
19.11.2021
Der Osnabrücker katholische Bischof Franz-Josef Bode sieht in der Impfung gegen das Coronavirus eine moralische Verpflichtung. Er rief alle Menschen dazu auf, bei denen nicht gesundheitliche Gründe gegen die Impfung sprechen. „Wir tragen nicht nur Verantwortung für uns selbst, sondern auch dem Nächsten gegenüber“, sagte Bode am Freitag.

„Wer sich nicht impfen lässt, sollte bedenken, dass er damit den Schwächsten der Gesellschaft schadet“, betonte der Bischof. Unter den Folgen litten nicht zuletzt Menschen in den Altenheimen und Schulkinder. „Das Gebot der Nächstenliebe fordert uns zu beherztem Handeln auf.“ Das Bistum Osnabrück stellt den Angaben zufolge für öffentliche Impfaktionen Räume zur Verfügung.
epd 

epd

Russland meldet 1254 Corona-Todesfälle - Neuer Höchststand

10:38
19.11.2021
Russland meldet angesichst der stark gestiegen Infektionszahlen der vergangenen Wochen mit 1254 Todesfällen in Zusammenhang mit dem Coronavirus einen neuen Höchswert. Zudem verzeichnen die Behörden binnen 24 Stunden 37.156 Neuinfektionen Den Höchstwert gab es mit 41.335 Neuinfektionen am 6. November.

Reuters

Spahn: Es liegt an uns, wie Weihnachten wird

10:26
19.11.2021
Fünf Wochen vor Weihnachten wagt der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn noch keine Aussage, wie das Weihnachtsfest unter Corona-Bedingungen aussehen kann. „Die Frage, wie Weihnachten wird, da traue ich mir keine Aussage zu. Es liegt an jedem von uns“, sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. Spahn wies darauf hin, dass bei einem Reproduktionswert deutlich unter 1 die Zahl der Neuinfektionen genauso schnell sinken könne, wie sie gestiegen sei.
Der Chef des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, sagte: „Wenn wir heute Maßnahmen treffen, sehen wir deren Effekt in zwei Wochen.“

In Regionen wie Bayern, Sachsen oder Thüringen mit sehr hohen Inzidenzen dauere es natürlich länger, bis man die Situation wieder deeskaliere, als dort wo man schon früher Schutzmaßnahmen einhalte. „Fünf Wochen ist keine lange Zeit.“ Am Mittwochabend hatte Wieler bei einer Online-Diskussion mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) gewarnt: „Wir laufen momentan in eine ernste Notlage. Wir werden wirklich ein sehr schlimmes Weihnachtsfest haben, wenn wir jetzt nicht gegensteuern.“ 

dpa

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