Gesundheitsminister Jens Spahn hat die Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag als "so wichtig wie kaum je zuvor" bezeichnet. Es brauche ein gemeinsames Signal von Bund und Ländern, um die Bevölkerung wachzurütteln, sagt er bei der "Süddeutschen Zeitung" mit Blick auf die Pandemie-Entwicklung.
Geklärt werden müsse etwa, ab welcher Hospitalisierungs-Inzidenz etwa eine 2G- oder eine 2G-plus-Regel greifen solle. Auch die notwendige Verlegung von Corona-Patienten aus besonders belasteten Regionen in andere Landesteile könnte Thema sein. Er verstehe nach wie vor nicht, wieso das Bund-Länder-Spitzentreffen nicht bereits vor zwei, drei Wochen habe stattfinden können, sagt der CDU-Politiker.