Letztes Update:
20200327160214

Weltbank stellt Milliarden für Kampf gegen Coronavirus bereit

21:28
03.03.2020
Die Weltbank stellt Entwicklungsländern für den Kampf gegen das neuartige Coronavirus Kredite und Hilfsgelder in Höhe von insgesamt 12 Milliarden US-Dollar bereit. Es gehe darum, den Staaten „schnell“ und „flexibel“ zu helfen, um den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Epidemie zu begegnen, erklärte Weltbankpräsident David Malpass am Dienstag. Mit den Mitteln könnten unter anderem Gesundheitssysteme ausgebaut werden, erklärte die Weltbank. Rund vier Milliarden US-Dollar des neuen Hilfspakets stammen demnach aus bestehenden Programmen.
Nur wenige Stunden zuvor hatten die Weltbank und der Internationale Währungsfonds (IWF) wegen des neuartigen Coronavirus ihre jährliche Frühjahrstagung in den USA abgesagt. Die ursprünglich für Mitte April am Sitz der Organisationen in Washington geplanten Treffen sollten nun in einem „virtuellen Format“ stattfinden, hieß es.

dpa

44 Infizierte in Baden-Württemberg

09:03
04.03.2020
In Baden-Württemberg ist die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus auf 44 gestiegen. Dies sagte Sozialminister Manne Lucha (Grüne) am Mittwoch im Landtag in Stuttgart. Er mahnte noch einmal zur Besonnenheit. „Unsere Strategie lautet grundsätzlich: höchste Aufmerksamkeit, höchste Achtsamkeit, aber kein Alarmismus.“ Im Südwesten war die erste Infektion mit dem Virus am 25. Februar bestätigt worden. Es handelte sich um einen 25-Jährigen aus dem Landkreis Göppingen, der sich zuvor in Italien aufgehalten hatte. Nach Luchas Worten zeigen die Patienten im Südwesten bislang milde Krankheitsverläufe.

DU Redaktion

Sieben neue Infektionen in Baden-Württemberg

20:59
03.03.2020
In Baden-Württemberg haben sich sieben weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 37, wie das Landesgesundheitsamt am Dienstagabend mitteilte. Betroffen sind die Landkreise Esslingen mit fünf Fällen sowie Lörrach und der Ostalbkreis mit je einem Fall.
Bei zwei Fällen im Landkreis Esslingen handelt es sich den Angaben zufolge um ein Paar, das bis zum 29. Februar in Südtirol war. Beide entwickelten Symptome und sind in häuslicher Isolation. Zudem steckte sich aus dem Landkreis Esslingen ein 18-Jähriger an, der ebenfalls mit seiner Familie in Südtirol war. Die Familie befindet sich auch in häuslicher Isolation, ebenso mitgereiste Kontaktpersonen.
Auch bei den zwei weiteren Fällen aus dem Landkreis Esslingen handelt es sich um ein Paar, das eine Reise nach Florenz und Bologna unternommen hatte. Wegen einer Grunderkrankung sind beide stationär im Krankenhaus.
Ein 35-Jähriger aus dem Landkreis Lörrach, der Mitte Februar in Mailand war, entwickelte nach der Reise Fieber und Husten - auch er ist zuhause isoliert. Gleiches gilt für eine 43-jährige Frau aus dem Ostalbkreis, die zuvor Fastnachtsumzüge in Heinsberg in Nordrhein-Westfalen besucht hatte. Nach den Worten von Sozialminister Manne Lucha (Grüne) werden aktuell landesweit rund 84 Notfallpraxen für den Umgang mit dem Coronavirus ausgerüstet, um rund um die Uhr als Anlaufstelle für erkrankte Menschen oder Verdachtsfälle dienen zu können. Um die medizinische Betreuung zu gewährleisten, werden laut Lucha auch pensionierte Ärzte reaktiviert. Die Landesärztekammer gebe den Pool von theoretisch zusätzlich einsatzfähigen Ärzten mit rund 7000 an, sagte Lucha.

dpa

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